Kreis Kaiserslautern
Sembach: 2020 keine Holzernte geplant
Im kommenden Jahr wird auf einen Holzeinschlag im Sembacher Gemeindewald verzichtet. Das hat der Gemeinderat, der am Freitagabend den Forstwirtschaftsplan 2020 absegnete, auf Anraten des zuständigen Revierleiters Thomas Breier so beschlossen.
„Wir haben im laufenden Jahr Borkenkäfer-Holz aus dem Bestand herausnehmen müssen“, berichtete Ortsbürgermeister Fritz Hack (SPD) auf RHEINPFALZ-Anfrage. Mit dem Erlös hätten nicht einmal die Kosten für die Arbeiten im Forst gedeckt werden können. Weil der Markt vor allem für Fichten- und Kiefernholz praktisch zusammengebrochen sei, habe der Revierleiter dazu geraten, zumindest im Jahr 2020 keine Stämme aus dem 35 Hektar großen Gemeindewald in den Verkauf zu bringen.
Infolgedessen müsse im Forstwirtschaftsplan eigentlich mit einem Minus von 500 bis 600 Euro gerechnet werden. Allerdings laufe der Verkauf von Weihnachtsbäumen ganz ordentlich. „Wenn wir Glück haben, kommen wir dadurch auf ein Ergebnis von plus/minus null“, so der Ortsbürgermeister.
Neue Glockenfenster für das Bürgermeisteramt
Der Rat hat laut Hack in der Sitzung am Freitagabend außerdem den Auftrag zur Herstellung neuer Glockenfenster im Turm des ehemaligen Bürgermeisteramtes vergeben. Der Auftrag ging an die Firma Rahm aus Baalborn als günstigstem Bieter. Die mit hölzernen Lamellen versehenen Schallschutzläden werden aus sibirischer Lärche gefertigt und vom Gemeindearbeiter eingebaut.
Die Ratsmitglieder haben sich ferner dafür entschieden, Angebote für einen neuen gemeindeeigenen Schlepper einholen zu lassen statt den alten zu reparieren. Es sei ein Allzweck-Fahrzeug anvisiert, das sowohl zum Rasenmähen als auch für Arbeiten auf dem Friedhof oder aber auch zum Winterdienst eingesetzt werden könne.
Weiter teilte Fritz Hack mit, dass sich im Ort zurzeit ein Dart-Verein gründe. Die künftigen Mitglieder hätten sich bereits auf dem Weihnachtsmarkt engagiert. Ihren Sport wollen sie zukünftig in der ehemaligen Kegelbahn im Untergeschoss der Mehrzweckhalle ausüben, so der Ortsbürgermeister.