Landstuhl Sanierungsarbeiten schreiten voran
In den kommenden Jahren investieren das Land und der Landkreis etwa 30 Millionen Euro in das Schulgebäude – so die Schätzung aus dem Jahr 2024. Nicht nur im Inneren wird gewerkelt, auch von außen ist erkennbar, dass es mit der Sanierung des Sickingen-Gymnasiums vorangeht. „Im Moment läuft’s“, bringt es Frank Dick, stellvertretender Schulleiter, auf den Punkt. Im Sommer soll der Umzug vom noch zu sanierenden Gebäude in den Fachtrakt für die Fächer Naturwissenschaft und Werken erfolgen. Nach den Herbstferien soll auch die Aula wieder zur Verfügung stehen.
Dick kann sich noch nicht wirklich vorstellen, dass im Sommer das erste sanierte Gebäude bezogen wird. „Doch wenn erst einmal die Fenster drin sind, sieht es schon wieder ganz anders aus.“ Viel Zeit bleibt nach dem Umzug nicht, denn danach folgt nahtlos der zweite Bauabschnitt. Bis die Sanierung abgeschlossen sein wird, ist allerdings noch etwas Geduld gefragt.
Ältere weiterhin in Wallhalben
Seit Beginn der Sanierung findet der Unterricht in Landstuhl und Wallhalben statt. Während die jüngeren Schüler nach wie vor in Landstuhl beheimatet sind, sind die Stufen zehn bis 13 seit 2022 in Wallhalben untergebracht. Dort hat der Landkreis die Franz-von-Sickingen-Schule angemietet, die seit 2017 leer gestanden hatte. An dieser Zweiteilung wird sich so schnell auch nichts ändern. „Bis der zweite Bauabschnitt fertig ist, bleibt der Standort Wallhalben ausgelagert“, betont Schulleiter Philipp Wehmann.
Nicht nur für Schüler, sondern auch für die Lehrkräfte sei das eine enorme Belastung. „Es schlaucht“, sagt Wehmann. Gerade für Absprachen unter den Kollegen sei ein deutlich größerer Kraftakt notwendig. Einige Lehrer pendeln zwischen den beiden Standorten.
Anschluss an das örtliche Nahwärmenetz
Hilfreich sei die Kommunikation mit den beteiligten Bauunternehmen. „Man redet viel mit uns, und das ist ein großer Vorteil.“ Pläne hin oder her: Die Realität macht auch vor diesen nicht halt. Durch den Wechsel des Architekturbüros seien die Arbeiten vollständig zum Erliegen gekommen. „Es hat alles stillgestanden“, berichtet Wehmann. Daher sei es zu Verzögerungen gekommen. „Doch es läuft insgesamt gut auf der Baustelle“, sagt Wehmann und zeigt sich positiv gestimmt.
Klimaschutzmaßnahmen sind am Sickingen-Gymnasium ebenfalls geplant. Vorgesehen ist ein Anschluss an das örtliche Nahwärmenetz. Bis es soweit ist, bleibt noch einiges zu tun. „Wir müssen alles vorbereiten, und das ist ein enormer Zeitfaktor“, erklärt Wehmann.