Imsweiler Rettungshubschrauber ist ab Januar in Imsweiler stationiert

Der ADAC fliegt seit rund 16 Monaten ab Eßweiler.
Der ADAC fliegt seit rund 16 Monaten ab Eßweiler.

Der Westpfalz-Rettungshubschrauber wird ab 1. Januar in Imsweiler im Donnersbergkreis stationiert sein. Von dort führt der ADAC den Interimsbetrieb fort, den er bereits seit rund 16 Monaten ab Eßweiler (Kreis Kusel) inne hatte.

Die Versorgung der Westpfalz mit einem Rettungshubschrauber begann im Oktober 2018, als die Johanniter den Betrieb in Sembach aufnahmen. Im September 2019 wechselte auf Geheiß des Ministeriums nicht nur der Standort nach Eßweiler, sondern auch der Betreiber: Der ADAC bekam den Interimszuschlag.

ADAC übernimmt weiteren Interimsbetrieb

Eine Verlängerung des dortigen Standorts war nicht mehr in Frage gekommen, „aus natur- und artenschutzrechtlichen Gründen“, wie die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Süd begründete. Am Montag nun hat Innen-Staatssekretär Randolf Stich in Mainz bekanntgegeben, dass die ADAC-Luftrettung den Zuschlag für den weiteren Interimsbetrieb erhält und damit der vom ADAC favorisierte Standort beim Flugsportverein Imsweiler zum Zug kommt. Seit September 2019 hatte Hubschrauber „Christoph 66“ laut ADAC von Eßweiler aus mehr als 1900 Einsätze geflogen.

Dass der ADAC nun auch Teil zwei des Interimsbetriebs übernehmen darf, ist ein Pfund, mit dem die Luftretter wohl auch wuchern können, wenn die Luftrettung in der Westpfalz dauerhaft vergeben wird; dafür wird später ein gesondertes Vergabeverfahren gestartet. Zunächst ist die Stationierung in Imsweiler bis Mitte 2022 möglich.

Landrat sieht Rettungshubschrauber dauerhaft gesichert

Landrat Ralf Leßmeister (CDU) ist mit der Entscheidung „mehr als zufrieden“, weil nun endlich klar sei, dass der Rettungsdienstbereich Kaiserslautern – zu dem auch der Donnersbergkreis und der Kreis Kusel gehören – „künftig dauerhaft über einen Rettungshubschrauber verfügt“. Er sieht sich im jahrelangen Bemühen bestätigt, nun dauerhaft die gleichen notfallmedizinischen Bedingungen hier vorhalten zu können, wie es in weiten Teilen des Landes Standard ist.

Für ihn und seine Landratskollegen sei es stets „egal gewesen, welche Farbe der Hubschrauber hat und in welchem Kreis er letztlich stationiert ist“: Hauptsache sei, dass er fliegt.

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