Sembach Rat stimmt neuen Parkregeln in der Marktstraße zu

Die Verkehrssituation in Sembach soll durch neue Parkregeln verbessert werden.
Die Verkehrssituation in Sembach soll durch neue Parkregeln verbessert werden.

Wer in der Vergangenheit von der Hauptstraße in südlicher Richtung in die Marktstraße einbog, musste Glück haben. Denn ein weiter Bogen und eine meist zugeparkte linke Seite bargen immer die Gefahr, dass man plötzlich ohne Ausweichmöglichkeit einem anderen Fahrzeug gegenüberstand. Das soll sich ändern. Der Ortsgemeinderat hat daher neuen Parkregeln zugestimmt.

Auf die Bitte von Ortsbürgermeister Fritz Hack (SPD) hin hat die Verwaltung der Verbandsgemeinde den Ratsmitgliedern bei ihrer Sitzung am Donnerstagabend einen Lösungsvorschlag vorgelegt. Um überhaupt neben der Reihe parkender Autos die vorgeschriebene Fahrbahnbreite von 3,05 Metern zu gewährleisten, sollen Parkflächen eingezeichnet werden, die den Gehweg am östlichen Straßenrand einbeziehen, erklärte der Ortschef.

Ausweichmöglichkeiten könnten dadurch geschaffen werden, dass in Abständen zwischen diesen Parkflächen „Zick-Zack-Linien“ aufgemalt werden. Dies könnte für den Einmündungsbereich der Birkenstraße und vor Grundstückseinfahrten geschehen. Dadurch würde das Parkverbot zwischen den eingezeichneten Abstellflächen verdeutlicht. Der Gehweg auf der östlichen Straßenseite sei dadurch zwar nicht mehr nutzbar, dafür biete aber das Trottoir auf der Bürgerhaus-Seite genügend Bewegungsraum. Die Ratsmitglieder nahmen dieses Vorhaben einhellig mit Zustimmung zur Kenntnis.

Lebosol darf mehr lagern

Die Firma Lebosol Dünger GmbH habe im Gewerbepark in der Junkersstraße ein „neues Gebäude mit modernsten Sicherheitseinrichtungen“ gebaut. „Es gibt dort sogar eine eigene Feuerlöscheinrichtung“, betonte Hack. Der Kreisverwaltung liege nun ein Antrag des Unternehmens vor, die Lagermenge von Nitraten, Phosphaten und Phosphonaten erhöhen zu dürfen. Außerdem solle ein bereits genehmigter Wassertank in Zukunft zum Speichern von Salpetersäure genutzt werden. Der Rat gab auch hierzu seine Zustimmung.

Für die barrierefreie Haltestelle in der Hauptstraße soll das Gehäuse des Hauptverteilers für das neue Glasfasernetz, „PoP“ („Point of Presence“) genannt, zu einer wettergeschützten Wartehalle ausgebaut werden. Die entsprechenden Aufträge gingen an die Firma Karl Müller aus Enkenbach-Alsenborn und an das Unternehmen „connectcom“ aus Nürtingen.

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