Kreis Kaiserslautern Ramsteiner Doppelsieg

Placeholder-Image

Zum vierten Mal war das Sportgelände des VfB Reichenbach Austragungsort der Fußball-Europameisterschaften der Highschools aller Stützpunkte der amerikanischen Streitkräfte in Europa und Bahrain. Die besten Mädchen- und Jungenmannschaften gaben sich von Montag bis Donnerstag ein Stelldichein und ermittelten ihre Meister.

Dabei übernahm wieder der Förderverein des VfB Reichenbach die Verköstigung der amerikanischen Nachwuchskicker und der Schlachtenbummler. Besonders gefordert waren die Reichenbacher am Mittwoch. Da sahen rund 1200 Zuschauer die Halbfinalspiele. Eine dieser Partien bestritt das Jungenteam der Ramsteiner Highschool, das seit 2001 der deutsche Dominik Ludes coacht. Dass die Europameisterschaften der Highschools, die ihre Premiere Anfang der 1980er Jahre erlebten, nun schon zum vierten Mal in Reichenbach über die Bühne gingen, geht auf die Initiative von Dominik Ludes zurück. Der gebürtige Reichenbacher stellte den Kontakt zwischen den amerikanischen Turnierorganisatoren und seinem Heimatverein, dem VfB Reichenbach, her. So entstand diese deutsch-amerikanische Zusammenarbeit, die sich auch auf dem Fußballfeld zeigte. Das Team von Dominik Ludes setzte sich in einer dramatischen Semifinalpartie gegen das der Stuttgarter Highschool in der Verlängerung mit 2:1 durch und zog ins Endspiel ein. Das fand am Donnerstag im Stadion Vogelweh statt. Und auch da gewannen die Ramsteiner – mit 4:3 gegen die Mannschaft der Highschool Kaiserslautern. „Wir haben in der ganzen Saison kein Spiel verloren“, sagte der Coach und freute sich über den vierten Europameistertitel, den er mit seinen Jungs gewonnen hat. Am Ende triumphierte die Ramsteiner Highschool auf der ganzen Linie. Auch im Mädchenwettbewerb trug sie den Sieg davon. Kein Wunder, dass Ludes mit diesen Europameisterschaften mehr als zufrieden war: „Es wurde guter Fußball gezeigt, es gab kaum Verletzungen, und das Wetter hat auch noch mitgespielt.“ Eine positive Bilanz zog auch der Vorsitzende des VfB Reichenbach, Uwe Kadel. Die amerikanischen Gäste aus den US-Stützpunkten in Deutschland, Großbritannien, Belgien, Spanien und den Niederlanden sowie Bahrain hätten sich in Reichenbach wohlgefühlt, sagte Kadel. (pkn)

x