Kreis Kaiserslautern RHEINPFALZ Plus Artikel Ramstein-Miesenbach: Minus im Forstwirtschaftsplan

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Trotz eines Verlustes von 11.480 Euro beschloss der Stadtrat Ramstein-Miesenbach in seiner Sitzung am Donnerstag den Forstwirtschaftsplan für das Jahr 2020 einstimmig. Der Bebauungsplan „Ramsteiner Straße 46 bis 48“ wurde beschlossen.

14.543 Euro Erträgen stehen 26.023 Euro Aufwand im Forstwirtschaftsplan für das kommende Jahr gegenüber. An Holzeinschlag sind 304 Festmeter geplant, von denen jedoch nur 245 Festmeter in den Verkauf kommen. Die Differenz ergibt sich wegen Kronenholz, Wurzeln und Rinde die im Wald verbleiben. Um das Holz zu ernten, werden 8575 Euro aufgewendet. Durch den Verkauf werden 13.657 Euro erzielt. Weitere größere Ausgaben sind die Beiträge an das Land für die Forstverwaltung von 6464 Euro und 4789 Euro für Versicherungen, Berufsgenossenschaftsbeiträge und Steuern.

Stadtratssitzung im Wald

Bürgermeister Ralf Hechler (CDU) sieht den finanziellen Verlust im kommenden Jahr nicht so dramatisch. „In der Größenordnung ist es noch vertretbar“, meint er. Die Holzqualität habe sich durch die Trockenheit und den damit verbundenen Borkenkäferbefall verschlechtert. Der Aufwand sei höher und die Erträge weniger geworden. Hechler kündigte an, eine Stadtratssitzung mit Vertretern des Forstamtes in den Wald zu verlegen, um an Ort und Stelle die Situation zu begutachten. Die Sitzung soll öffentlich sein, damit auch Bürger daran teilnehmen können.

Acht bis zehn Bauplätze in „Ramsteiner Straße“

Einstimmig wurde der Bebauungsplan „Ramsteiner Straße 46 - 48“ im Stadtteil Miesenbach als Satzung beschlossen. Ein Vertreter des Planungsbüros igr aus Rockenhausen erläuterte, dass während der Auslegungsphase keine Bedenken von Bürgern geäußert wurden. Einlassungen von Behörden machten keine Planänderung erforderlich. Das Gebiet mit acht bis zehn Bauplätzen und einer Erschließungsstraße mit einem Wendehammer wird von der Kreisstraße 79 (Ramsteiner Straße) aus erschlossen. Die Oberflächenwasser sollen in einem Regenrückhaltebecken unter der Straße aufgefangen und dann langsam dem Wassergraben zugeführt werden. Die Grundstückseigentümer müssten das Regenwasser, das auf ihr Grundstück gelangt, dort versickern lassen.

Zuschuss für die Pfadfinder

Weiter wurde beschlossen, dem Bund der Pfadfinder Ramstein einen Zuschuss von 20 Prozent der Kosten für seine neuen Außenspielgeräte zu gewähren. Ursprünglich hätten die Pfadfinder bereits eine Zuwendung von 3.660 Euro bewilligt bekommen, klärte Hechler auf. Es würden jetzt jedoch mehr Spielgeräte angeschafft als geplant, weshalb die Anschaffungskosten nun bei 25.572 Euro lägen. Dies veranlasste den Bürgermeister, vorzuschlagen, den Zuschuss auf 5100 Euro zu erhöhen, zumal der Kindergarten und die Schule auch den Platz als Grünes Klassenzimmer nutzen dürften.

Prüfsachverständiger Wolfgang Kurz aus Kaiserslautern wurde beauftragt, eine Prüfstatik für die Tragwerksplanung der Überdachungsbauwerke am neuen Busbahnhof zu erstellen. Die Kosten hierfür belaufen sich auf 12.402 Euro.

Ein CDU-Antrag, die Einbahnstraßenregelung in der Ringstraße in Miesenbach zu erweitern, wurde einstimmig angenommen. Demnach darf der Ring, der bisher in beide Richtungen befahrbar war, nur noch in eine Richtung befahren werden, und zwar aus Richtung Ramsteiner Straße.

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