Kreis Kaiserslautern Platz für 45 Kinder

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Von einem historischen Tag sprachen die Redner am Dienstagnachmittag beim ersten Spatenstich zur Errichtung einer Kindertagesstätte mit Kommunikationsraum im Landstuhler Stadtteil Melkerei.

Der aktuelle Kindertagesstättenbedarfsplan des Landkreises Kaiserslautern zeigte auf, dass in Landstuhl Kindergartenplätze fehlen. Um dem abzuhelfen, wurde in den städtischen Gremien mit großer Mehrheit beschlossen, eine dreigruppige Kindertagesstätte mit einem Kommunikationsraum – auch Elterncafé – im Wohngebiet „Auf der Pick“ zu errichten, berichtete Stadtbürgermeister Klaus Grumer (CDU). Das hierfür vorgesehene Grundstück ist bereits im Besitz der Stadt Landstuhl und im Bebauungsplan als Grundstück für eine Kindertagesstätte ausgewiesen. Entstehen sollen drei altersgemischte Kindergartengruppen mit insgesamt 45 Plätzen, davon 21 für Kinder unter drei Jahren. Es sollen zum Teil Ganztagesplätze eingerichtet werden, so dass den Kindern bei Bedarf ein warmes Mittagessen angeboten werden kann. Nicht zuletzt soll durch den Neubau dieser Einrichtung die städtische Kindertagesstätte „Atzelnest“ im Stadtteil „Auf der Atzel“ entlastet werden und die dort ursprünglich provisorisch eingerichtete vierte Kindergartengruppe in die neue Einrichtung verlagert werden. Grumer freut sich auch darüber, dass sich der Wunsch verwirklichen ließ, einen Kommunikationsraum in das Gebäude aufzunehmen. Dieser würde hauptsächlich vom Kindergarten mitbenutzt werden, stünde aber auch den Einwohnern und Vereinen der Melkerei zur Verfügung. Wie das Planungsbüro Blanz aus Landstuhl mitteilte, ist die Fertigstellung für Anfang bis Mitte 2016 geplant. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 1,8 Millionen Euro. Nach Abzug aller in Aussicht gestellter Zuschüsse würden die Gesamtkosten für die Stadt bei voraussichtlich einer Million Euro liegen. Bevor die Spaten in die Hand genommen wurden, hatten sich auch Landrat Paul Junker (CDU) und Peter Degenhardt (CDU), Bürgermeister der Verbandsgemeinde, zu Wort gemeldet. Degenhardt sieht eine Investition für die Zukunft. Es sei ein wichtiger Tag für die Melkerei, es sei schließlich das erste öffentliche Gebäude in diesem Gebiet und würde zur städtebaulichen Entwicklung beitragen. Junker lobte den Entschluss zum Bau der Einrichtung, obwohl wenig Geld in den Kassen sei. Insgesamt seien in den vergangenen Jahren 20 Millionen Euro im Landkreis ausgegeben worden, um die Betreuung in den Kitas zu intensivieren. (wiu)

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