Hütschenhausen Ortsgemeinde kauft Kegelbahntechnik aus dem Congress Center Ramstein
Die Technik im CCR muss ausgebaut werden, weil die Stadt die Räumlichkeiten umgestaltet. Wie Hütschenhausens Ortsbürgermeister Matthias Mahl (CDU) sagt, könne durch den Kauf der relativ neuen Technik aus dem CCR die über 30 Jahre alte und störanfällige Technik im Bürgerhaus Hütschenhausen kostengünstig ersetzt werden. Der Austausch sei nach Auskunft einer Fachfirma problemlos möglich, so Mahl.
Der Auftrag für die Verlängerung des Pflasterwegs vor der Urnenwand auf dem Friedhof Katzenbach musste schnellstmöglich vergeben werden, da eine zweite Urnenwand in Kürze geliefert wird. Daher hat Mahl dies per Eilentscheidung erledigt. Die Fundamentarbeiten für diese Urnenwand waren bereits in der vorherigen Ratssitzung an dieselbe Firma vergeben worden. Für beide Maßnahmen fallen Kosten in Höhe von 7015 Euro an.
Die Außenbereichssatzung „Elschbacher Hof“ wurde einstimmig beschlossen. Sie ermöglicht in diesem Bereich neben der bestehenden landwirtschaftlichen Nutzung nun auch weitere Wohnbebauung sowie kleine Handwerks- und Gewerbebetriebe.
Ärztliche Versorgung: Kontakt mit Mediziner
Von der SPD lag dem Ortsgemeinderat ein Antrag zur Sicherung der ärztlichen Versorgung vor. Hierin wurde angeführt, dass ein zurzeit in der Ortsgemeinde tätiger Arzt nach eigenen Aussagen in absehbarer Zeit sein Wirken aus Altersgründen einstellen werde. Eine Nachfolgeregelung sei elementar wichtig. Die Sozialdemokraten schlugen vor, einen „Runden Tisch Gesundheitswesen in Hütschenhausen“ einzurichten. Mahl erläuterte dazu, dass er in Kontakt mit einem Mediziner stehe und es deshalb im jetzigen Stadium zielführender sei, Gespräche nicht im großen Kreis zu führen.
Mit einem weiteren Antrag will die SPD die Aufwertung der Grünabfallsammelstelle erreichen. Aufgrund des schlechten Zustandes des Zufahrtswegs sollten alternative Standorte für die Sammelstelle geprüft werden. Angesprochen wurde auch die Aufstellung von Containern, in die der Grünabfall geschüttet werden könnte. Mahl informierte, dass hier zunächst die Rahmenbedingungen mit der zuständigen Kreisverwaltung abgeklärt werden müssten. Danach sollte der Bauausschuss dem Rat Vorschläge unterbreiten.
Endausbau abwarten
Die SPD beantragte zudem, dass der Endausbau der Straßen, Gehwege und Beleuchtung im Dienstleistungs- und Handwerkerpark schnellstmöglich erledigt werden sollte. Dem folgte der Rat, ohne jedoch eine zeitliche Festlegung zu beschließen, da im Dienstleistungs- und Handwerkerpark noch größere private Bautätigkeiten bevorstehen, zu deren Durchführung die Erschließungsstraße noch häufig mit schweren Baufahrzeugen befahren werden müsse. Deshalb sollte man mit dem Endausbau abwarten, bis diese Bautätigkeiten abgeschlossen sind.