Kreis Kaiserslautern Naherholung verbessern
Den Planentwurf zur Aufwertung des Naherholungsgebiets „Seewoog“ hat der Stadtrat Ramstein-Miesenbach in seiner Sitzung am Donnerstag verabschiedet.
Bürgermeister Ralf Hechler (CDU) informierte zunächst darüber, dass er die Planungsleistungen zur Erstellung eines Bebauungsplanes „Naherholungsgebiet Seewoog“ per Eilentscheid an ein Planungsbüro vergeben hat. Die Stadt will durch den Bebauungsplan eine Aufwertung des Naherholungsgebiets schaffen. Eine neue Blockhütte (Cafè Bistro), ein Matsch- und Mehrgenerationen-Spielplatz, Sitzstege am Wasser, ein Wohnmobil-Stellplatz, ein Bolzplatz und Holzstege mit Holzterrassen sind in den Planungen zur Aufwertung des Seewoogs vorgesehen. Auch die Infrastruktur – Wege, Ver- und Entsorgung – soll verbessert werden. Einstimmig wurde der Planentwurf angenommen. Der Plan soll nun öffentlich ausgelegt und die entsprechenden Behörden sollen angeschrieben werden. Beschlossen wurde auch, einem Fachbüro den Auftrag zu erteilen, einen Umweltbericht mit integriertem, landschaftspflegerischem Begleitplan und artenschutzrechtlicher Potenzialabschätzung für den Bebauungsplan „Naherholungsgebiet Seewoog“ zu erstellen. Die ehemalige Zahnarztpraxis im Alten Schulhaus in Miesenbach soll zu Vereinsräumen umgebaut werden. In den restlichen Räumen des Gebäudes sind zurzeit der Schachclub, der Musikverein, der Gesangverein und der Fotoclub ansässig. Nun habe der Tanzsportverein Ramstein nachgefragt, ob er die Räumlichkeiten der ehemaligen Praxis nutzen könne. Wie Hechler sagte, will der Verein seinen Sitz und ein Tanzzentrum hier einrichten. Der Tanzsportverein werde alle Entrümpelungs- und Abrissarbeiten in den Räumen vornehmen. Einstimmig beschloss der Stadtrat die Umnutzung. Die Vereine sollen nach Abschluss der Arbeiten die laufenden Kosten für Strom, Wasser, Gas und Versicherungen entsprechend ihrer Nutzfläche übernehmen. Eine Miete, betonte Hechler, werde nicht erhoben. Die Kosten wurden auf 30.000 Euro geschätzt, den Wert der Eigenleistungen des Vereins bezifferte Hechler auf etwa 9000 Euro. Für den wegen eines Wegzuges aus dem Rat ausgeschiedenen Daniel Schmitt (SPD) wurde Klaus Becker (SPD) als nachrückendes Ratsmitglied verpflichtet.