Kreis Kaiserslautern „Mit vollem Herzen“ Präses gewesen

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Mit dem Diözesanehrenzeichen, der höchsten Auszeichnung des Kolpingwerkes im Bistum Speyer, hat der Diözesanvorstand des katholischen Sozialverbandes Pfarrer Andreas König, Landstuhl, ausgezeichnet. König war von 2002 bis 2014 Diözesanpräses.

Nach Übernahme der Pfarreiengemeinschaft Landstuhl hatte er auf das Amt verzichtet. „Halbe Sachen sind nichts für ihn“, sagte Diakon Andreas W. Stellmann (Heßheim) in seiner Laudatio vor 100 Gästen in der Zehntenscheune Landstuhl. Zwölfeinhalb Jahre war König Diözesanpräses. „Mit vollem Herzen“, so Stellmann. König habe 2002 keine leichte Aufgabe übernommen. Sein Vorgänger, Prälat Gerhard Fischer, habe in über 30 Jahren den Verband geprägt. Aber engagiert, mit Kopf, Herz und Hand habe König sein Amt angetreten. Er habe die Kolpingjugend lange selbst begleitet und dann deren neuen Geistlichen Leiter, Pfarrer Carsten Leinhäuser, unterstützt. Wichtig sei König die spirituelle Bildung gewesen: Zweimal im Jahr bot er Exerzitienkurse auf dem Rosenberg an. Ein besonderes Anliegen sei ihm der Schutz des ungeborenen Lebens. Als Vorsitzender des Vereins „Aktion für das Leben e.V.“ habe er schwangere Frauen in Not unterstützt, um ihnen ein Ja zu ihrem Kind zu ermöglichen. Unter seiner Führung sei es auch zur ständigen Zusammenarbeit mit der Bischöflichen Stiftung für Mutter und Kind gekommen. Im zurückliegenden Jahr habe er die Wiederbelebung der Partnerschaft mit der Diözese Görlitz angestoßen und dafür Mitstreiter gefunden. Auch der „trockenen“ Verbandsarbeit habe er sich nicht entzogen. Stellmann zitierte Adolph Kolping: „Wer Menschen gewinnen will, muss sein Herz zum Pfande setzen.“ Dies habe Andreas König getan. Gemeinsam mit Diakon Stellmann überreichten der stellvertretende Diözesanpräses Pfarrer Jörg Stengel, Landstuhl, und der stellvertretende Diözesanvorsitzende Harald Reisel, Dahn, Ehrenzeichen und Urkunde an König, der sich für die Unterstützung beim Diözesanvorsitzenden Rolf Schäfer, Klaus Butz und Andreas Stellmann sowie dem Diözesanbüro bedankte. Kolping habe ihn geprägt, sei wichtig gewesen für seine Entwicklung. Er werde das nie vergessen. „Und ich werde dem Kolpingwerk erhalten bleiben, im Februar kandidiere ich für das Amt des Präses der Kolpingsfamilie Landstuhl.“ Verdiente Mitglieder wurden mit der Diözesanehrenurkunde ausgezeichnet: Ilse Schneider (Kaiserslautern), Günther Haffner (Erfenbach), Helmut Müller (Obermohr). Musikalisch begleitet wurde der Empfang, den die Kolpingsfamilie Landstuhl ausgerichtete hatte, vom Bläserquintett des Kolpingblasorchesters Erfenbach. (red/Foto: Archiv)

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