Rodenbach RHEINPFALZ Plus Artikel Mehr als Minigolf: Anlage in Rodenbach erfolgreich wiederbelebt

Beliebter Treffpunkt: der Biergarten der Anlage.
Beliebter Treffpunkt: der Biergarten der Anlage.

Ein Ort, der die Menschen zusammenbringt, das ist die Minigolf-Anlage in Rodenbach. Dabei stand ihr Fortbestand auf dem Spiel.

Wer Naturerlebnis und Freizeitaktivität verbinden möchte, ist auf der Minigolf-Anlage in Rodenbach richtig. Das im Mai 2024 von Frank Schmidt wiedereröffnete Areal bietet beides. Da sich die Anlage neben dem Waldfreibad befindet, steht gegenüber ein großer Parkplatz zur Verfügung. Auch ein Biergarten ist vorhanden.

Ein besonderer Anziehungspunkt ist der Platz für Kinder. Ein Spielplatz und viele Sitzgelegenheiten, wie Bänke und Hängematten, sind optimale Voraussetzungen für einen Familienausflug. „Es ist toll für Kinder“, sagt Ricky Klein, der die Minigolf-Anlage regelmäßig besucht. „Sie können sich hier gefahrlos fortbewegen, besonders aufgrund des Zauns, der das Gelände umgibt“, ergänzt eine Besucherin.

Fast täglich kommen Kinder auf die Anlage

Fast täglich seien Kinder zu Gast, verrät Schmidt. Familien und Schulklassen nutzten die Bahnen. Die Anlage sei ins Kinderferienprogramm eingebunden. Außerdem sei sie behindertengerecht. „Es gibt direkt Toiletten hier, auch welche, die barrierefrei sind“, ergänzt Klein. Stufen seien entfernt worden, sodass Rollstuhlfahrer mitspielen können.

Immer wieder gebe es Veranstaltungen mit Live-Musik und einem DJ, berichtet Schmidt. Auf einer kleinen Fläche könne getanzt werden, Lichter sorgten für die passende Stimmung. „Es ist unheimlich schön, dass hier alle zusammensitzen“, stellt Schmidt bei einem Blick über die Anlage fest. Die meisten, die sich an Stammtischen zusammenfinden, würden sich nur durch die Minigolf-Anlage kennen. Mittlerweile seien sie gute Freunde. „Es ist einfach eine entspannte und lockere Atmosphäre“, betont Schmidt. „Es ist ein sehr familiäres Umfeld. Ein wunderbares Plätzchen, auf dem man schön sitzen kann“, sagt Klein.

Nach drei Jahren wiederbelebt

Mehr als drei Jahre war die Anlage geschlossen. Seit Mai vergangenen Jahres ist sie wieder geöffnet. Schmidt erinnert sich, wie alles angefangen hat: „Ich habe gesehen, dass ein Pächter für die Golfanlage gesucht wurde. Da ich den Ortsbürgermeister kannte, habe ich ihn angerufen, und wir haben uns getroffen.“ Die jeweiligen Vorstellungen wurden ausgetauscht. Er die Chance bekommen, die Anlage wiederzubeleben.

An einem sonnigen Tag am Wochenende kann er sich über viel Kundschaft freuen. „Da spielen meistens 20 Gruppen. Das sind ungefähr 70 bis 80 Personen am Tag“, berichtet er. Bei Regen sehe das anders aus. „Bei sehr schlechtem Wetter haben wir geschlossen“, erklärt er. Mitarbeiter hat Schmidt nicht. „Seit letztem Jahr mache ich alles alleine. Ein guter Freund hilft mir dieses Jahr für ein paar Wochen aus“, sagt er.

Sogar der Hund kennt schon den Weg

Seit dem Besitzerwechsel gebe es e viel größeren Zuspruch für die Anlage, hebt eine Besuchergruppe hervor. „Wir sind jeden zweiten Öffnungstag hier, hauptsächlich um zu erzählen“, verrät Klein. Selbst der Hund der Fünfergruppe kenne bereits den Weg. „Er hat uns hierher geführt. Er kennt gar keine andere Strecke“, scherzt Klein. Besonders gut gefalle den Besuchern das Verhältnis von Preis und Leistung an der Minigolf-Anlage. „Ich wünsche mir, dass die Leute hier Spaß haben, sich gerne unterhalten und einfach die Zeit in der Natur genießen“, verrät Schmidt, was ihn bei seiner Arbeit antreibt.

Die Serie

Pfälzerwald statt Palmen: Wenn es sich der Nachbar unter Palmen gut gehen lässt, ist das kein Grund, neidisch zu sein. Vor der Haustür liegt das Paradies: Möglichkeiten, aktiv durch den Sommer zu kommen, gibt es in Stadt und Kreis Kaiserslautern viele.

Umgeben von Natur: die Spielbahnen.
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Macht alles alleine: Frank Schmidt, der Besitzer der Minigolf-Anlage.
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