Kreis Kaiserslautern Matthias Schwarz ist neuer Dekan

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Matthias Schwarz wird Dekan des neuen protestantischen Kirchenbezirks „An Alsenz und Lauter“. Die Synode wählte den 51-jährigen am Samstag in Otterbach mit einer Mehrheit von 92 Prozent. 100 Synodale votierten für ihn, es gab sechs Nein-Stimmen und zwei Enthaltungen. Schwarz war der einzige Kandidat.

Mit dem Start des Kirchenbezirks zum 1. Juni wird Schwarz dem mit knapp 53.000 Mitgliedern größten Dekanat der pfälzischen Landeskirche vorstehen. Die Amtszeit beträgt zehn Jahre. Nachdem Rudi Kochenburger als Vorsitzender der Bezirkssynode das Wahlergebnis verkündet hatte, gab es Applaus, Blumen und Glückwünsche. Das Wahlergebnis ist für Schwarz ein „schöner Vertrauensvorschuss und eine gute Basis“ für die Fusion der vier Kirchenbezirke aus drei Landkreisen. Wie berichtet, gehen die Dekanate Otterbach, Lauterecken, Winnweiler und Rockenhausen im neuen 48 Gemeinden umfassenden Kirchenbezirk mit Sitz in Otterbach auf. Von dort aus will Schwarz das Zusammenwachsen „moderieren“. Dabei stärken ihn die kirchlichen Gremien, wie auch in den Voten der drei Wahlausschüsse deutlich wurde. Vor denen hatte der Kandidat einige Tage vor der Wahl einzeln „vorsingen“ müssen. Sowohl der erweiterte Bezirkskirchenrat als auch das erweiterte Presbyterium der Kirchengemeinde Otterbach empfahlen ihn einstimmig. Eine Empfehlung kam zudem aus dem Synodalausschuss, wenn dort auch bei zehn Ja-Stimmen eine Person mit Nein votiert hatte. Vor den Synodalen in der Christuskirche skizzierte Schwarz seine künftige Richtung: „Wir müssen die Kirche umbauen, um zukunftsfähig zu bleiben“, kündigte er an. Er warb für neue Kooperationen, um die Arbeit auf mehreren Schultern zu verteilen. Der Abschied von Gewohntem werde nicht leicht fallen, räumte er ein. Denn Neues mache häufig Angst. Bei allem Verständnis für manche Sorgen zeigte sich Schwarz dennoch zuversichtlich, dass die bisherigen vier Bezirke nicht nur strukturell, sondern auch innerlich zusammenwachsen und eine gemeinsame Identität entwickeln werden. „Mein Ziel ist, es dass Haupt- und Ehrenamtliche stolz auf unseren Kirchenbezirk sind, dass die Menschen ihn als Heimat wahrnehmen.“ (suca)

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