Kreis Kaiserslautern Maike II. macht es ein zweites Mal
„Die Neue ist die Alte.“ So lautete das Fazit zur Sommerfestkönigin in Bruchmühlbach. Ansonsten gab es ums Sommerfest und das Veranstaltungsgelände viele Neuerungen.
Als Miesauer habe er schon immer das Bruchmühlbacher Sommerfest bewundert und besucht, sagte der Bürgermeister der Verbandsgemeinde, Erik Emich (CDU). Er lobte das Team des Unterhaltungsvereins Bruchmühlbach dafür, dass es diese Tradition erhält, und hofft, dass das Sommerfest „noch viele Jahre, Jahrzehnte, sogar Jahrhunderte besteht“. Erstmals gab es zum Auftakt einen Fassbieranstich – Emichs erster überhaupt, wie er zugab, weshalb er „schon ein paar Schläge brauchte“. Erstaunt über die vielen Besucher bereits am Freitag zeigte sich Ortsbürgermeister Klaus Neumann (SPD). Maike Stolz eine weitere Amtszeit als Sommerfestkönigin zu gönnen, sei „eine gute und richtige Entscheidung“, so Neumann. Die Studentin für angewandte Geografie an der Universität in Trier darf nun auch in der Fastnachtskampagne nochmals das Narrenzepter schwingen. Beide Ämter sind miteinander verknüpft. „Ich freue mich riesig, nochmals meinen Unterhaltungsverein Bruchmühlbach bei diesem Fest und in der Fastnachtszeit repräsentieren zu können“, strahlte die wiederernannte Hoheit. Es sei eine wunderschöne Kampagne gewesen, die sie nun wiederholen möchte. E in Höhepunkt kommt im nächsten Jahr hoffentlich hinzu: Auf den Westricher Fastnachtsumzug hatte sie sich sehr gefreut, doch dann wurde er wegen des Sturms abgesagt. Das tat der Prinzessin im Herzen weh, wie sie auch die Vereinsvorsitzende Sinika Walter-Haselbauer wissen ließ. So fragte jene die Regentin schon am Aschermittwoch, ob sie Interesse an einer zweiten Amtszeit habe. „Darüber war ich sehr überrascht“, gesteht Maike Stolz. Keine Frage, dass sie spontan zugestimmt hat. Die 21-jährige Studentin wird bei all ihren Auftritten und Verpflichtungen von ihren Eltern Christine und Wolfgang Stolz unterstützt. Als Bruchmühlbacher Kind sei ein solches Amt eine Ehre. Seit 15 Jahren tanzt sie beim Unterhaltungsverein und derzeit in der Prinzengarde. Neu beim Sommerfest waren nicht nur der Fassbieranstich und die Vorstellung der Sommerfestkönigin schon am Freitag, sondern auch der Aufbau auf dem Platz: Das Zelt wurde um 90 Grad gedreht. Die Neugestaltung des Umfelds war deshalb „logistisch eine Fleißarbeit“, wie Mitglieder des Vorstands verrieten. Vieles musste neu überdacht werden. Nach der Einstimmung der Gäste durch Sitzungspräsident Patrick Fischer unterhielten die „Vogelbacher Altstars“. Zu einer Gaudi wurde das Fassbierrollen am Samstag. Am Abend unterhielten die „Habachtaler“. Ebenfalls neu im Programm war die Kinderolympiade am Sonntag, mit Luftballonflugwettbewerb, Luftballon-Clowns und Kinder-Zaubershow. Das Treffen der Vereine mit einem bunten Programm mit den „Nicos“ rundet das Programm am heutigen Montag ab. Mit einem Feuerwerk klingt das Fest am Abend aus. |llw