Kreis Kaiserslautern Laufen fürs Leben

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Zum zweiten Mal organisierte die Kaiserslautern Cancer Benefit Group den Staffellauf des Lebens – „Relay for Life“ – der American Cancer Society. Los ging’s am Freitagabend um 18 Uhr. In den 24 folgenden Stunden absolvierten 62 Teams etliche Runden für den guten Zweck im Reichswald-Stadion.

Jährlich startet der Staffellauf in mehr als 5200 Gemeinden in 20 Ländern. In diesem Jahr war erstmals auch Ramstein-Miesenbach mit von der Partie. „Bisher haben sich 62 Teams zum Staffellauf angemeldet“, informiert Joachim Felka, Organisator des Events, kurz vor Beginn des Laufs. Wenig später geht’s auch schon los. Flexibilität wird bei diesem Staffellauf großgeschrieben. Immerhin dauert er ganze 24 Stunden – weil auch der Krebs nie schläft, begründen die Organisatoren den ganztägigen Einsatz. Wie viele Personen sich zu einem Team zusammenschließen, spielt hierbei keine Rolle. Einzige Bedingung, es muss sich immer ein Teammitglied auf der Bahn befinden, ob gehend oder laufend bleibt jedem selbst überlassen. Am Rande der Bahn wird nicht nur den Läufern etwas geboten. Ein umfangreiches Angebot an Essen und Getränken, Hüpfburgen und musikalische Unterhaltung auf der RPR1- Bühne sorgen für gute Stimmung und machen den Benefizlauf zum Familienfest. Geoff Kogler, erster Vorsitzender der Kaiserslautern Cancer Benefit Group, organisierte bereits im vergangenen Jahr den Staffellauf des Lebens. Damals gingen rund 1100 motivierte Läufer an den Start. Da der Lauf jedoch innerhalb der Kaiserslautern Military Community auf dem Gelände der Vogelweh ausgetragen wurde, konnten zahlreiche potenzielle Läufer nicht mitmachen. Für Esther Day, Mitorganisatorin und zuständig für die deutsch-englische Koordination, war bei der Planung des diesjährigen Laufs gleich klar: „Wir müssen das ,offbase’ machen, dann erreichen wir noch mehr Leute.“ Die Kooperation mit der Stadt Ramstein-Miesenbach ist für Bürgermeister Ralf Hechler Ehrensache: „Wir waren gleich bereit, uns zu beteiligen, als die Anfrage kam – ganz unkompliziert. Und nächstes Jahr sind bestimmt noch mehr Beteiligte hier, um diese Benefizveranstaltung zu unterstützen.“ Der Erlös, gesammelt durch die Spenden der zahlreichen Sponsoren als auch von Privatpersonen, die selbst teilnehmen, geht zu gleichen Teilen an die American Cancer Society und die Elterninitiative krebskranker Kinder in Homburg. Ulrike Commerçon, ehrenamtliche Spendenbeauftragte der Elterninitiative, versorgte die Läufer samstags mit Kaffee und informierte Interessierte, wofür die Spenden verwendet werden. „Das Geld kommt direkt den betroffenen Familien zugute.“ Es fließe zum Beispiel in die Finanzierung zweier Ergotherapeuten, eine Klettergruppe, eine Fahrt in den Holiday Park nach Haßloch, um den Kindern nach Therapieende etwas Normalität zurückzugeben, und in die Finanzierung des Klinik-Clowns, erklärt die Ehrenamtlerin. (lej) Info Wer den Spendenlauf verpasst hat, aber spenden möchte, kann dies in den kommenden zwei Wochen unter www.relayforleben.com oder jederzeit direkt an die Elterninitiative krebskranker Kinder Saarland e.V. tun. Informationen hierzu unter www.kinderkrebshilfe-saar.de

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