Kreis Kaiserslautern RHEINPFALZ Plus Artikel Landstuhl: 40. Hungermarsch führt über zwölf Kilometer nach Ramstein und zurück

Start der Teilnehmer vor der protestantischen Stadtkirche in Landstuhl zum Hungermarsch.
Start der Teilnehmer vor der protestantischen Stadtkirche in Landstuhl zum Hungermarsch. Foto: Kries

„40 Jahre mit Gott unterwegs“: Unter diesem Thema stand der Hungermarsch, bei dem wieder katholische und evangelische Christen aus dem Einzugsgebiet Landstuhl und Ramstein-Miesenbach unterwegs waren, um Spenden für Menschen in Armut zu sammeln. Ausgangspunkt war diesmal die protestantische Stadtkirche in Landstuhl.

Die Schirmherrschaft hatten die beiden Stadtbürgermeister aus Landstuhl und Ramstein-Miesenbach, Ralf Hersina (SPD) und Ralf Hechler (CDU), übernommen, die beide an Schwester Christella von den Dominikanerinnen Landstuhl je einen Spendenscheck übergaben.

Beim ökumenischen Familiengottesdienst in der protestantischen Pfarrkirche in Landstuhl begrüßte Pfarrer Waldemar Müller neben Oberkirchenrätin Marianne Wagner aus Speyer auch Pastoralreferent Christoph Fuhrpach, Referent für die Weltmission in der Diözese Speyer. Oberkirchenrätin Wagner lobte die Teilnehmer des Hungermarsches, die auf ihrem Weg Solidarität zeigten mit denen, die Hilfe brauchen. Die sich nicht mit dem Hunger, dem Leid und dem Elend in der Welt abfinden wollten. „Die Projekte, die mit dem Erlös aus dem Hungermarsch unterstützt werden, atmen den Geist der Nächstenliebe“, sagte Wagner. „Möge Gott sie auf diesem Weg mit seinem Segen begleiten.“

„Lange Tradition der Hungermärsche“

Weihbischof Otto Georgens wies in einem Grußwort auf die lange Tradition der Hungermärsche in der Diözese Speyer hin. Erhebliche Summen wurden für Projekte benachteiligter Menschen in den Ländern des Südens erwandert. „Die Lebenswirklichkeit dieser Menschen“, so Bischof Georgens, „wurde in vielen Fällen durch Hilfe zur Selbsthilfe nachhaltig verbessert.“ Musikalisch mitgestaltet wurde der Gottesdienst von der Flötengruppe „Atemlos“ aus Bruchmühlbach und zwei Liedbeiträgen einer Gruppe Amerikaner.

Auch in diesem Jahr war die Hilfe wieder für Menschen in Not – Projekte in Bolivien, Ghana, Nigeria und Indonesien– bestimmt. Die zwölf Kilometer lange Wegstrecke vom Startpunkt protestantische Stadtkirche Landstuhl führte zum Mehrgenerationenhaus in Ramstein und zurück, mit Abschluss bei den Dominikanerinnen in der Sickingenstadt. Beim Abmarsch vor der Kirche gab es für die Hungermarschteilnehmer Trommelwirbel der Gruppe „Kunani“, junge Musiker aus dem Landkreis.

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