Kreis Kaiserslautern Kreis kompakt: Arbeiter mit heißem Material übergossen

Schrecklicher Unfall in Ramstein-Miesenbach: Ein 62-jähriger Arbeiter ist am Donnerstagmorgen auf einem Firmengelände in der Rudolf-Diesel-Straße bei einem Betriebsunfall mit 180 Grad heißem Material übergossen worden. Er erlitt schwerste Verletzungen und schwebt nach Angaben der Polizei in akuter Lebensgefahr. Der aus Werdau (Landkreis Zwickau) in Sachsen stammende Lastwagenfahrer war gegen 7 Uhr auf dem Betriebsgelände an der Bitumenabfüllanlage am Beladen seines Fahrzeuges, als plötzlich ein Schlauch abriss. Das etwa 180 Grad heiße Material trat aus und übergoss den Arbeiter im Kopfbereich nahezu vollständig. Ein zweiter Arbeiter erlitt leichte Verletzungen. Der lebensgefährlich verletzte Mann wurde nach der Erstversorgung im Westpfalz-Klinikum in Kaiserslautern mit dem Rettungshubschrauber in eine Ludwigshafener Spezialklinik für Brandverletzungen transportiert. Warum der Schlauch an der Abfüllanlage abriss, ist noch unklar. Die Staatsanwaltschaft Zweibrücken hat einen Sachverständigen in die Ermittlungen einbezogen. Dieser war gestern Nachmittag vor Ort, um die Ursache des Unfalls zu untersuchen, teilte die Polizeiinspektion Landstuhl auf Anfrage mit. (oef) Einbrecher haben in der Nacht zum Mittwoch in der Kaiserstraße die Tür zu einer Apotheke aufgebrochen. Nach Angaben der Polizei ließen die Täter aus einem Nebenraum Bargeld und diverse Medikamente mitgehen. Um Hinweise auf die Einbrecher bittet die Polizeiinspektion Landstuhl, Telefon 06371/9229-0. (red) Dank einer aufmerksamen Nachbarin konnte am Donnerstagvormittag in der Straße „Zum Geißrech“ in Weilerbach ein Einbruch in ein Wohnhaus verhindert werden. Nach Angaben der Polizei hatten sich gegen 10 Uhr zwei Männer am Küchenfenster eines Reihenhauses zu schaffen gemacht. Als ein Teil der Außenverglasung herausbrach, wurde eine Nachbarin auf die Einbrecher aufmerksam und sprach sie an. Daraufhin flüchteten die Täter. Trotz Fahndung konnte die Polizei das Duo nicht dingfest machen. Nach Aussage der Zeugin waren die beiden Männer mit dunklen Kapuzen-Sweatern bekleidet. Wer weitere Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden (Telefon 0631/ 369-2620). (red)