Queidersbach Keine Steuererhöhung trotz roter Zahlen im Queidersbacher Haushaltsplan

Queidersbach investiert in diesem Jahr vor allem in den Straßenbau.
Queidersbach investiert in diesem Jahr vor allem in den Straßenbau.

Einen ausgeglichenen Haushalt für dieses Jahr kann Queidersbach nicht vorlegen. Dennoch stehen dank Rücklagen keine Steuererhöhungen an.

Bei einem Gesamtvolumen von rund 4,6 Millionen Euro im Ergebnishaushalt fehlen rund 82.000 Euro für die schwarze Null. Der Finanzhaushalt weist ein Minus von 140.000 Euro aus. Da Queidersbach bei der Einheitskasse der Verbandsgemeinde ein Guthaben von rund 1,47 Millionen Euro hat, wird der defizitäre Haushalt von der Kommunalaufsicht nicht beanstandet. Denn mit diesen Rücklagen verfügt die Gemeinde über mehr als genug Geld, um die Defizite im aktuellen Etat auszugleichen. Die gute Nachricht für die rund 2700 Queidersbacher: Die Hebesätze für die Gemeindesteuern werden trotz der angespannten Haushaltslage nicht erhöht.

Straßen werden ausgebaut

Kräftig investiert wird in diesem Jahr in den Ausbau von Gemeindestraßen. Rund 380.000 Euro fließen in den Ausbau der Petersbergstraße, 335.000 Euro sind für Bauarbeiten in der Heißenbergstraße eingeplant und rund 34.000 Euro sind für den Römerweg vorgesehen. Die Maßnahmen werden über einen kurzfristigen Kredit über rund 750.000 Euro zwischenfinanziert. Rund 35.000 Euro sind für das 1050. Jubiläum der urkundlichen Ersterwähnung eingeplant, das Queidersbach mit mehreren Veranstaltungen feiern wird – unter anderem mit einem Dorffest Anfang August einschließlich eines Festumzugs am 9. August. Für die neue Gemeindebücherei, die in diesem Jahr eröffnet werden soll, stehen 7000 Euro für weitere Anschaffungen im Etat.

Die freiwilligen Ausgaben summieren sich 2026 auf rund 366.000 Euro, wobei für den Friedhof und die Pflege öffentlicher Grünanlagen mit zusammen rund 130.000 Euro die größten Einzelpositionen vorgesehen sind. Wie Ortsbürgermeister Harald Vierling berichtet, sei die Ortsgemeinde Queidersbach nach der Stadt Landstuhl der größte Umlagenzahler in der Verbandsgemeinde. Laut Haushaltsplan belaufen sich die Ansätze für Kreis und Verbandsgemeindeumlage in diesem Jahr auf zusammen rund 3,12 Millionen Euro. Das sind rund 43.000 Euro mehr als im vergangenen Jahr.

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