Kreis Kaiserslautern Kanalerneuerung verschoben

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Der Kanalaustausch in der Straße „Am Heiligenwoog“ in Ramstein-Miesenbach wird ins nächste Jahr verschoben. Darüber wurde der Verbandsgemeinderat Ramstein-Miesenbach in seiner Sitzung am Mittwochabend informiert.

Bürgermeister Ralf Hechler (CDU) erläuterte zusammen mit dem Leiter des Kanalwerks, Steffen Harth, dass aufgrund hydraulischer Überlastung der Austausch des Mischwasserkanals von der Steinwendener Straße bis zur Einmündung Königsberger Straße für dieses Jahr vorgesehen war. Dieses Vorhaben wird ins kommende Jahr verschoben. Aufgrund des schlechten Zustands der Straße und der Gehwege „Am Heiligenwoog“ soll nämlich beim Kanal-Austausch gleich die Straße im Vollausbau von der Stadt erneuert werden. Gleichzeitig sollen weitere Versorgungsleitungen verlegt werden. Im Bereich des „Alten Friedhofs“ auf dem Schulhügel im Stadtteil Ramstein soll durch eine Änderung des Flächennutzungsplans der Bau einer Urnenkirche (wir berichteten mehrfach) ermöglicht werden. „Zur planungsrechtlichen Umsetzung des Projekts ist der Flächennutzungsplan zu ändern und die Stadt muss einen Bebauungsplan aufstellen“, so Hechler. Am 7. November, 18.30 Uhr, werde die Planung im Haus des Bürgers vorgestellt. Erster Beigeordneter Marcus Klein (CDU) erläuterte, dass zwischen den Ortsgemeinden als Straßenbaulastträgern und der Verbandsgemeinde als Träger der Abwasserbeseitigung ein Vertrag über die Mitbenutzung der Gemeindestraßen, -wege und plätze bestehe. Dieser wurde überarbeitet und dem Muster des Gemeinde- und Städtebundes angeglichen. Hajo Becker (SPD) sieht in der Vertragsdauer von 20 Jahren ein Problem bei einer eventuellen Fusion. Einen Passus zur Regelung dieser Situation will Klein in den neuen Vertag aufnehmen. Für 19.040 Euro erhielt eine Firma aus Steinwenden den Auftrag, Revisionsschächte am IZW-Kanal zu erneuern und zu verfüllen. Hechler erläuterte, dass der Kanal auf einer Strecke von 1,5 Kilometern durch den städtischen Wald verläuft. 16 Revisionsschächte seien marode und erfüllten keine Funktion mehr. Sie sollen verfüllt und oben abgebrochen werden. Zwei Schächte hingegen werden saniert. Ein Privatgrundstück in der Nollstraße gegenüber der Wendelinusschule, das als Parkfläche genutzt wird, erhält eine Schotterdecke. Der Verbandsgemeinde entstehen hierfür Kosten von 5000 Euro. Bevor der Schotter aufgebracht wird, müsse aber erst eine Regelung mit dem Eigentümer gefunden werden.

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