Otterberg RHEINPFALZ Plus Artikel Improvisations-Theater offen für fantasiereiche Mitmacher

Noch vor Corona zeigte das Impro-Theater unter anderem mit „Ein Kessel Buntes“ im Café Zeitlos, was ohne Drehbuch, dafür aber mi
Noch vor Corona zeigte das Impro-Theater unter anderem mit »Ein Kessel Buntes« im Café Zeitlos, was ohne Drehbuch, dafür aber mit jeder Menge Fantasie, auf die Bühne gebracht werden kann.

„Impro-Theater“ ist etwas für Leute, die durch ihre Spontaneität und ihren Einfallsreichtum ihr Publikum unterhalten, zum Lachen bringen und ihm originelle Botschaften vermitteln. Und dabei sich selbst und ihren Auftritt schulen können. Regeln gibt es kaum, außer dass weder ein Drehbuch noch vorgeschriebene Dialoge existieren. Heinz König ist die Seele der Otterberger Impro-Szene. Nach der Durststrecke in der Corona-Zeit würde er gern mit neuen Kreativ-Talenten auf interessante Auftritte hin trainieren.

„Da die Impfungen fortschreiten, der Sommer kommt und die Inzidenzen sinken, sind wir auf der Suche nach neuen Mitgliedern“, erläutert König. Wichtig sei allein, dass sie spielen oder auch als Statist einmal schnuppern wollen. „Wir möchten mit Menschen, die noch unverwirklichte Träume hegen – beziehungsweise diese schon haben realisieren können –, ein ,Theaterstück’ kreieren.“ Es soll sich ohne Drehbuch und festgelegte Texte improvisiert entwickeln. Dies bedeute, dass sich mit jedem Training das Spiel verändere. Leitmotiv der Improvisation soll das Stichwort „Träume nicht Dein Leben, lebe Deinen Traum!“ sein. Angesichts der Verantwortung für die Gesundheit aller Beteiligten werde die Sicherheit oberste Priorität haben. Das könne bedeuten, dass im Freien oder an anderer geeigneter Stelle trainiert werde.

2016 mit vier Leuten begonnen

Auf den Beginn einer zarten Traditionslinie schaut Gründer Heinz König gern zurück. Der Auftritt einer Laienspielgruppe der Werkstattbühne des Pfalztheaters habe ihn derart mitgerissen, dass er dem kleinen Ensemble spontan beigetreten sei. Die Gruppe habe in Zusammenarbeit mit dem Pfalztheater dann ein Stück entwickelt, das im Februar 2016 hätte aufgeführt werden sollen. Leider seien kurz vor der Premiere einige Mitspieler ausgestiegen, sodass eine Aufführung nie habe stattfinden können.

Doch die Lust am improvisierten Theaterspielen sei bei ihm keinen Deut gewichen. Und damit stand auch der Entschluss, eine eigene Gruppe ins Leben zu rufen. Eine Gelegenheit dazu habe er beim Schopf ergriffen. „Da ich seit 2014 Mitglied in der Landesinitiative ,Ich bin dabei!’ war, begann ich dort nach Mitspielern zu suchen.“

2016 sei die Gründung einer Theatergruppe gelungen. Im Frühjahr habe das Training mit vier Leuten begonnen. Zur Erinnerung: „Beim Improtheater sprechen wir nicht von Probe, sondern von Training. Denn wir proben ja kein Theaterstück, sondern trainieren unser Improvisationsvermögen.“ Seitdem werde im Mehrgenerationenhaus in Otterberg geprobt. Oder besser gesagt: trainiert.

Sogar spontan auf Wunsch aufgetreten

Bei der Namenssuche für die Truppe habe bei der Abstimmung „IMPRO-ZEITLOS“ mit einem knappen Vorsprung vor „IMPRO-SPÄTLESE“ gelegen. „Gut so, denn wir wollten ja nicht nur Senioren ansprechen.“ Danach seien viele Auftritte erfolgt. Zum Teil hätten sie es sogar geschafft, spontan auf Wunsch des Publikums aufzutreten, erzählt König nicht ohne Stolz.

Info

Unter der E-Mail-Adresse improtheaterinotterberg@yahoo.com oder telefonisch unter 06301/6199936 können Interessierte Kontakt mit der Theatertruppe aufnehmen.

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