Kreis Kaiserslautern Image und Innenstadt im Blick
Im September 2016 starteten engagierte Bürger die Initiative KulturArt. Seither ist viel geschehen. Ein Verein wurde gegründet, zahlreiche Projekte und Veranstaltungen wurden umgesetzt. „Wir haben ein Riesentempo vorgelegt“, umschreibt Walter Eichler, zusammen mit Gerhard Winter Vorsitzender, die zurückliegende Zeit.
28 Veranstaltungen, seit der Infoveranstaltung im September 2016 bis zum Weihnachtsmarkt auf dem Kirchplatz im Dezember 2017, hat KulturArt bislang realisiert. Dazu sei es nötig, die Zusammenarbeit mit Kirchen, Werbekreis, Vereinen und der Stadtverwaltung zu pflegen, so Eichler. Als großen Erfolg werten die Vorsitzenden die „Elementar“-Lichtprojektion vom vergangenen September. In Kooperation mit dem Fachbereich Bauen und Gestalten der Hochschule Kaiserslautern wurde die Fassade der Abteikirche illuminiert. Die Projekte, die sehr gut angenommen wurden, sollen auch zukünftig weitergeführt werden. Dazu gehören unter anderem der Gartenmarkt im Frühjahr, der lebendige Adventskalender und die Weihnachtsbaumaktion in der Hauptstraße im Dezember. Das Konzert mit Marcel Adam Anfang Januar verzeichnen die Vorsitzenden mit über 200 Besuchern ebenfalls als Erfolg. Am 17. Februar erwarten sie in Zusammenarbeit mit der Katzweilerer Eventagentur Kunstgriff und der Stadt Otterberg die saarländische Kabarettistin Alice Hofmann. Das seien bekannte Namen mit Zugkraft, auf die sie in Zukunft zur Deckung der Unkosten verstärkt setzen wollten, so die Vorsitzenden. Die ehemalige Idee von Jazzveranstaltungen in den Gewölbekellern der Altstadt ist „nicht ausgereift, aber immer noch im Fokus“. Die monatliche Veranstaltungsreihe „Musik und Wort“ werde derzeit ausgesetzt. „Es wurde zu viel“, sind sich Eichler und Winter einig. Auch das Interesse war „nicht so stark, wie wir es uns gewünscht hätten“. Die Anzahl der ursprünglich 19 Gründungsmitglieder hat sich derzeit auf 33 erweitert. „Jeder Interessierte kann sich nach seinen Möglichkeiten und Fähigkeiten einbringen – und sei es auch nur bei einem einzigen Projekt“, versichert Winter. „Eine Vereinsmitgliedschaft ist nicht erforderlich.“ Der Wunsch nach mehr und anderen Räumlichkeiten besteht. Zurzeit finden die Treffen in der Alten Apotheke und im protestantischen Gemeindehaus statt. Die KulturArt-Werkstatt kommt alle zwei Monate zusammen. Diese fungiert mit ihren rund zwanzig Teilnehmenden als „das Entscheidungsgremium im Verein“. Hier werden die in den Arbeitskreisen entwickelten Ideen vorgestellt. Insgesamt vier Arbeitskreise schultern den Großteil der Planung und Umsetzung. Um die Vereinsmitglieder bei der Realisierung der zahlreichen Veranstaltungen nicht zu verschleißen, ist „eine gute Organisation und das Delegieren und Strukturieren von Aufgaben nötig“, so die Vorsitzenden. „Wir müssen erst richtig Fuß fassen und auch Jüngere integrieren“, plant Eichler für die Zukunft. Es habe bereits Gespräche und Verbindungen zum Haus für Jugend und Soziales in Otterberg gegeben. Nicht nur das Image von Otterberg verbessern und die Innenstadt beleben wollen die Akteure von KulturArt. Ihr Bestreben ist es auch, Bevölkerungsgruppen in Otterberg zu einen, Begegnungen zu schaffen und Anonymität in der Stadt abzubauen. Über die Stadtbildgestaltung sollen Plätze geschaffen werden, an denen Menschen sich treffen und verweilen können. „Wir wollen eine Plattform schaffen für jeden, der in Otterberg etwas machen will“, lädt KulturArt ein. Verbandsbürgermeister Harald Westrich (SPD) lobt das Engagement von KulturArt: „ Ein Verein, der Otterberg zu mehr Leben verhilft und tolle Veranstaltungen organisiert.“ INFO Weitere Informationen gibt es im Internet auf www.kulturart-otterberg.de, www.otterberg24.de oder bei Walter Eichler, Telefon 06301/8653, und Gerhard Winter, 06301/7997857.