Kreis Kaiserslautern „Ich stehe für Kontinuität“

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LANDSTUHL. Der Alte Markt in Landstuhl ist der neue Lieblingsplatz von Thomas Pletsch. „Hier ist durch die Umgestaltung ein echter neuer Stadtmittelpunkt entstanden, der sich auf vielfältige Art und Weise nutzen lässt“, findet der CDU-Politiker, der nur wenige hundert Meter entfernt in der Weiherstraße wohnt und schon deswegen gerne mal die Seele zwischen den Blumenbeeten und Wasserspielen baumeln lässt.

„Eigentlich habe ich ja viele Lieblingsplätzchen: den Bismarckturm, die Burg, die Alte Kapelle und andere Stellen, wo wir schon als Kinder immer unterwegs waren“, erzählt der gebürtige Landstuhler lachend. Neuerdings zieht es ihn aber oft an den Alten Markt. Sein Faible für die Anlage ist durch die Widerstände und Probleme, die es in der Planungsphase zu überwinden galt, mitnichten geschmälert: „Wir mussten hier politisch lange und schwierige Wege gehen, aber das tolle Endergebnis beweist: Unser Durchhaltevermögen hat sich voll gelohnt.“ Durchhalten ist ohnehin eine Charaktereigenschaft, die dem 60-Jährigen zu eigen ist: „Früher bin ich viel in die Berge gegangen, habe auch Drei- und Viertausender gemacht“, erzählt er. Da ist es für ihn keine Frage, dass er diese Beharrlichkeit und Ausdauer auch in der Politik zeigt und „die Dinge, die unter Klaus Grumer angeleiert wurden“, im Falle seiner Wahl zu Ende bringen will. Dazu zählt beispielsweise die Altstadtsanierung: Die Kanalstraße und der Verbindungsweg zur Post, der Umbau des Häuschens an der Zehntenscheune und der Martin-Butzer-Platz – „ohne die Tiefgarage, die ist vom Tisch“ – stehen dort als dringlichste Vorhaben auf dem Programm. Nicht minder dringlich ist seiner Ansicht, dass die vielen reparaturbedürftigen Straßen in der Stadt auf Vordermann gebracht werden. „Wegen des Ausbaus der ,Spitz’ wurden diese Arbeiten ja im vergangenen Jahr zurückgestellt“, erklärt er. „Nun, da die ,Spitz’ fertig ist, müssen wir ans Sanieren gegen und zudem – gemeinsam mit der Bevölkerung – ein neues Straßenkonzept für die Innenstadt diskutieren.“ Der Durchgangsverkehr solle zwar raus, aber eine „Totberuhigung“ des Zentrums zum Nachteil der Geschäfte müsse auf jeden Fall vermieden werden. „Diesen Spagat hinzukriegen, ist die Herausforderung.“ Ohnehin ist der Kampf gegen Leerstände in der Innenstadt ein weiteres Ziel, das Pletsch auf dem Zettel hat: Ein Knackpunkt aus seiner Sicht: die Alte Posthalterei. „Wenn das geplante Konzept mit Büro-, Geschäfts- und Praxisräumen sowie barrierefreiem Wohnen dort endlich umgesetzt würde, hätte das sicher auch belebende Effekte für die Kaiserstraße“, ist er überzeugt. Neu strukturieren will Pletsch die Kulturarbeit in der Sickingenstadt: „Wir wollen alle Institutionen zusammen führen, um Synergieeffekte zu erzielen.“ Was das Kulturprogramm angeht, freut er sich schon auf 2015, das Sickingenjahr, erzählt er begeistert: „Da gibt es in Landstuhl einen Haufen tolle Veranstaltungen. Es macht Spaß, wenn man mal richtig was auf die Beine stellen kann.“ Allzu häufig scheiterten gute Ideen am Geld. „Über allem hängt heute halt das Damoklesschwert der Finanzen“, weiß er aus Erfahrung. Als Stellvertreter des Bürgermeisters hat er viele Jahre an der Seite von Klaus Grumer Erfahrung gesammelt. Jetzt will Pletsch selbst das Ruder in die Hand nehmen. „Wir waren all die Jahre ein Team. Wenn ich gewählt werde, stehe ich daher für Kontinuität.“ (oef)

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