Kreis Kaiserslautern Hubertus-Jünger mit Stehvermögen

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Der Schützenverein „St. Hubertus“ gehört untrennbar zum kulturellen Leben von Bann. Dies betonten alle Gratulanten beim Festabend zum 60-jährigen Bestehen des Vereins am Samstag im Schützenhaus. Gelobt wurde die vorbildliche Jugendarbeit, die seit Jahren zu sportlichen Erfolgen führe.

Sechs Jahrzehnte bedeuteten Durchstehvermögen und Kameradschaft, betonte der erst vor wenigen Tagen gewählte Vorsitzende Klaus Hochwärter. Der Jubiläumsverein sei ein fester Bestandteil im gemeindlichen Leben. Stolz sei man auf die „schmucke Schießanlage“ im eigenen Schützenhaus. Alljährlich erfreue man sich schießsportlicher Erfolge in allen Altersstufen. Neben Sport und Brauchtumspflege mache der Jubiläumsverein „noch viel mehr“, sagte die Herschberger Bundestagsabgeordnete Anita Schäfer (CDU). Das Engagement in der Gemeinschaft sei sehr groß, der ehrenamtliche Einsatz vorbildlich. Schäfer lobte „das aktive Vereinsleben und die harmonische Kameradschaft“. Die Bundesabgeordnete sprach sich gegen neue gesetzliche Hürden für den Schießsport aus. „St. Hubertus“ sei „einer der würdigsten unter den 35 Vereinen im Ort“, betonte Ortsbürgermeister Arnold Germann (CDU). Es sei eine Besonderheit, so viele Meister auf allen Ebenen in den eigenen Reihen zu haben. Darüber hinaus sei der Jubiläumsverein auf gesellschaftlichem Sektor sehr rege. Die „tolle Zusammenarbeit“ mit dem Sportbund Pfalz rückte Sportkreis-Vorsitzender Winfried Heske in den Vordergrund. Seit seiner 50-Jahr-Feier habe der Verein eine weitere positive Entwicklung genommen. Die Sanierung des Dachs am Schützenhaus stehe an, an deren Kosten sich der Sportbund Pfalz beteiligen werde. Die gesamte Vereinsarbeit vollziehe sich auf der Basis des Ehrenamts, resümierte Beigeordneter Günther Dietrich (FWG) von der Verbandsgemeinde Landstuhl. Die Fülle der sportlichen Erfolge zeige ein funktionierendes Vereinsleben. Mit 240 Personen sei der Bännjer Schützenverein der mitgliederstärkste im Sportschützenkreis Landstuhl, informierte Kreisoberschützenmeister Klaus Kühn. Die „St.-Hubertus“-Schützen seien „ein Aushängeschild auch für den Sportschützenkreis“. Dafür stehe auch ein starkes Trainerteam, so Kühn. „Die besten Schützen Deutschlands sind in Bann“, attestierte Albert Böhm, Vize-Präsident im Pfälzischen Sportschützenbund. Den „vielen negativen Berichterstattungen über Schießsport und Schützen“ müsse entgegengewirkt werden, forderte Böhm. Zahlreiche Vertreter örtlicher Gruppierungen und befreundeter Schützenvereine gratulierten und wünschten weiterhin sportliche Erfolge und ein harmonisches Vereinsleben. (llw)

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