Kreis Kaiserslautern Hallensanierung wird unterstützt

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Für die Sanierung und Neugestaltung der mehr als 100 Jahre alten Turnhalle des TV 03 Ramstein gewährt die Stadt Ramstein-Miesenbach einen Zuschuss in Höhe von 20 Prozent – maximal 204.100 Euro. Das hat der Stadtrat am Donnerstagabend beschlossen.

Aufgrund des schlechten Zustands der Halle könne sie derzeit nicht genutzt werden, erläuterte Bürgermeister Ralf Hechler (CDU). Vorgesehen sei eine komplette Dacherneuerung, der Anbau eines Umkleide-, Dusch- und Sanitärtrakts, die Schaffung von Lagerraum, eine neue Lüftungs- und die Erneuerung der Elektrotechnik, die Sanierung der Böden, Wände und Decken, die energetische Sanierung sowie die Erfüllung von Brandschutzbestimmungen. Rund 1,069 Millionen Euro soll das Ganze kosten. Der vom Rat gewährte Zuschuss bezieht sich auf die förderfähigen Kosten in Höhe von rund 1,02 Millionen Euro. Mit Blick auf die Höhe des Zuschusses fragten einige Ratsmitglieder nach der Nutzung der Halle. Denn diese solle doch bei einer solch hohen Beteiligung der Stadt auch von anderen Vereinen genutzt werden können. Hechler erläuterte darauf, dass der TV 03 darüber bestimmen könne, wer und wie die Halle genutzt wird. Wobei er davon ausgehe, dass der Verein auch anderen die Nutzung gestatten werde. Zudem wies der Bürgermeister auf die hohen Unterhaltungskosten einer solchen Anlage hin. Andere Vereine benutzten daher einfach die Sportstätten im Besitz der Stadt. Deren Unterhaltung bleibe jedoch an der Stadt hängen. Mit Blick darauf, sei es angebracht, einen Verein wie den TV 03 bei seinem Vorhaben zu unterstützen. Letztlich schlossen sich alle Ratsmitglieder dieser Ansicht an. Die Maler- und Lackiererarbeiten zur Anstrich- und Fassadenerneuerung am Heimatmuseum übernimmt ein Fachbetrieb aus Brücken für 34.800 Euro. Auch diesen Beschluss fasste der Rat einstimmig, nachdem Hechler Fotos von Referenzobjekten präsentiert hatte. Voraussichtlich im kommenden Frühjahr sollen die Arbeiten ausgeführt werden, teilte er mit. Eine nach Wünschen der Ratsmitglieder überarbeitete Planung für den Umbau des Busbahnhofs in Ramstein präsentierte Michael Berg vom zuständigen Ingenieurbüro Schönhofen. Die Überdachung für die Bushaltestelle Richtung Congress Center Ramstein (CCR) ist darin um die Hälfte verkürzt. So biete sie immer noch genug Platz für die Fahrgäste und werde günstiger, so der Vertreter des Ingenieurbüros. An den Parkflächen werden rechteckige, melierte Pflastersteine in hellem Anthrazit verlegt. Weil dadurch im Gegensatz zur ursprünglichen Planung auf eine Randeinfassung verzichtet werden kann, würden Kosten eingespart. Die Parkflächen selbst sollen sich farblich vom Rest des Geländes abheben. Die Abgrenzung der Stellflächen erfolgt über eine unterbrochene Reihe andersfarbiger Steine. Nach kurzer Diskussion einigte sich der Rat darauf, die Parkplatzbreite von den geplanten 2,5 auf 2,7 Meter zu erhöhen. Auch am Eingang zum Congress Center ist ein Pflastersteinverbund geplant. Dieser soll sich farblich (Braun/Beige) vom Rest des Geländes abheben. Wie diese Fläche noch deutlicher hervorgehoben werden kann – beispielsweise mit Lichtprojektionen oder einer Art Logo-Gravur – soll zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden.

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