Kreis Kaiserslautern Fußballgolf und weiterer Freizeitspaß

Die Fußballgolfanlage in Sembach wird gebaut. Der Gemeinderat nahm am Donnerstagabend den Vorentwurf des Bebauungsplans einstimmig an. Zuvor hatte Planungsingenieur Hans-Werner Schlunz die Details der sieben Hektar großen Freizeitanlage an der Kaiserstraße erläutert.
Bereits im März 2017 hatte Investor Oliver Uryszek seine Ideen präsentiert. Der Vorentwurf des Bebauungsplans wird nun öffentlich ausgelegt. Laut Schlunz handelt es sich um eine Ackerfläche nördlich des Sportplatzes. Das Parkterrain entlang der Kaiserstraße stehe künftig den Besuchern der Fußballgolfanlage zur Verfügung. Von dort aus sei ein Fußweg geplant durch ein mit Bäumen und Büschen bestandenes Areal bis zum zentralen Bereich des „Sondergebietes Fußballgolfanlage“, erläuterte der Ingenieur. Dies sei umgeben von der weitläufigen Grasfläche, auf der die 18 Fußballgolf-Spielbahnen angelegt würden. Auf diesem Sondergebiet seien zusätzliche Freizeitangebote geplant wie ein Kinderspielplatz und ein Beachvolleyball-Feld. Auf einer benachbarten, etwa 800 Quadratmeter großen Fläche entstünden ein Gastronomiebetrieb, eine rund 100 Quadratmeter große Verkaufsfläche, Räume für Übernachtungen, Garagen und Toiletten für die Gäste. Die SPD-Fraktion beklagte sich in einem extra beantragten Tagesordnungspunkt über Missstände im Gewerbepark. „Schon seit geraumer Zeit führt die Situation im Gewerbepark zu berechtigten Klagen, was das Erscheinungsbild anbelangt“, stimmte Ortsbürgermeister Fritz Hack (SPD) zu. Man könne mittlerweile fast von „Vermüllung“ sprechen. Im Bereich der Firmen Heger-Guss und Becker falle eine Menge Unrat auf, was auch damit zu tun habe, dass viele Lkw dort über Nacht parkten und Toiletten fehlten, erklärte der Ortsbürgermeister. „Insbesondere die Hinterlassenschaften eines insolventen Recycling-Betriebes in der Junkers-Straße stellen eine erhebliche Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung dar“, zitierte Hack aus dem Antragstext. Auch etliche Betriebe sehen inzwischen Handlungsbedarf. Der Rat beschloss, die Ordnungsabteilung der Verbandsgemeinde und die Kreisverwaltung aufzufordern, „sich ein Bild von der Lage zu machen und Maßnahmen einzuleiten“.