Sembach
Frisch vermählter SPD-Kreisvorsitzender Thomas Wansch wird am Donnerstag 60 Jahre alt
Der Landtag versammelt sich im Kongresszentrum am Flussufer, weil dort die Abstandsvorgaben besser umzusetzen sind. Wansch gehört dem rheinland-pfälzischen Parlament seit 2006 an und leitet unter anderem dessen Haushalts- und Finanzausschuss. Im kommenden Jahr will er zum vierten Mal kandidieren.
Der in Kaiserslautern geborene Kaufmannssohn hat in Mayen Verwaltungsrecht studiert und war in der Kreisverwaltung Bad Dürkheim tätig. 2003 wechselte er als Oberamtsrat zur Kaiserslauterer Kreisbehörde, wo er die Fußball-WM vorbereitete und die neue Haushaltsplanung einführte. Keineswegs nur unter seinen Parteigenossen gilt er als ausgewiesener Experte für Finanzfragen.
Dem verbreiteten Vorurteil, Verwaltung und Politik seien wenig lebens-, alltags- und bürgernahe Tätigkeiten, begegnet Thomas Wansch gelassen: „Man hat viel mehr Möglichkeiten, als dies allgemein unterstellt wird. Wenn man Ideen hat und Mitstreiter findet, lässt sich vieles machen, damit die Menschen einen Vorteil haben.“ Oberstes Gebot sei stets, nach „Wegen fürs Weitergehen zu suchen, statt zu beklagen, was nicht geht“.
Unter diesen Leitspruch stellt er auch seine kommunal- und parteipolitische Arbeit in Verbandsgemeinderat und Kreistag. Seit 13 Jahren führt er den Kreisverband der SPD. Darüber hinaus ist er ein engagierter Sport- und Vereinsfunktionär, etwa im TPSV Enkenbach, dem Turngau Sickingen und dem Landessportbund, der ihm gleichfalls die Verwaltung seiner Finanzen anvertraute.
Die eigene Leibesertüchtigung beschränkt sich derzeit auf Spaziergänge und Fahrradausflüge. Denn nicht erst seit Beginn der Coronakrise trägt ihm die Politik „eine sehr arbeitsreiche Zeit“ ein, wie er sagt. „Aber dafür sind wir da.“