Ramstein-Miesenbach Friedhofshalle und Friedhofswege werden überprüft

Der Stadtrat sieht Handlungsbedarf bei der Friedhofshalle in Ramstein und den Wegen auf dem Friedhof in Miesenbach.
Der Stadtrat sieht Handlungsbedarf bei der Friedhofshalle in Ramstein und den Wegen auf dem Friedhof in Miesenbach.

Die Sanierung der Friedhofshalle in Ramstein und die Barrierefreiheit und bessere Begehbarkeit der Wege auf dem Friedhof in Miesenbach beschäftigten den Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung. Was getan werden kann und sollte, wird nun geprüft.

Die CDU-Fraktion beantragte eine baufachliche Begutachtung der Friedhofshalle Ramstein, um den Sanierungs- und Modernisierungsbedarf festzustellen. Die Begutachtung soll als Grundlage für eine anschließende Planung deinen. Es sollen auch Möglichkeiten einer schrittweisen Umsetzung aufgezeigt werden. Thomas Layes (CDU) erläuterte, dass schon seit längerem ein erheblicher Sanierungsbedarf an der Friedhofshalle bestehe. Die veraltete Gebäudetechnik der Heizungs- und Elektroinstallation sowie der Kühlung sei dringend zu erneuern. Auch am Gebäude selbst müssten Renovierungen durchgeführt werden. So fügte Werner Ropte (CDU) an, dass das Dach dringend saniert werden müsse. Bürgermeister Ralf Hechler (CDU) schlug vor, einen Sanierungsplan zu erstellen und eine Kostenschätzung anzufertigen.

Barrierefreiheit und Begehbarkeit

In einem Antrag der FWG-Fraktion, ging es um den Friedhof in Miesenbach. Hier sollen die Wege auf Barrierefreiheit und Begehbarkeit überprüft werden. Die FWG führte zu ihrem Antrag aus, dass es von der Friedhofshalle zwar ohne Nutzung von Treppen für Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung, die auf Hilfsmittel wie Rollator oder auf Rollstuhl angewiesen sind, möglich sei, auf das übrige Gelände des Friedhofs zu gelangen. Der barrierefreie Weg sei jedoch an der einen oder anderen Stelle sehr abschüssig. Insbesondere ältere Menschen würden sich beim Benutzen des Weges deshalb sehr unsicher fühlen und trauten sich ohne Hilfe teilweise nicht zum Friedhofsgelände zu laufen. Die FWG sei schon mehrmals darauf angesprochen worden. Es solle geprüft werden, ob es möglich ist Handläufe oder Geländer anzubringen.

Weiter wurde von der FWG vorgebracht, dass die geschotterten Friedhofswege schlecht mit Rollatoren, Kinderwagen und mit den Friedhofskarren befahrbar seien. Hier sollte ebenfalls überprüft werden, ob Abhilfe geschaffen werden kann. Der Stadtrat stimmte den Anträgen der FWG und CDU einstimmig zu.

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