Wochenendkolumne
Erster Vorgeschmack auf den Badesommer im Kreis Kaiserslautern
Spontan die Badesachen zu packen, wenn die Sonne vom Himmel lacht und man Zeit und Lust zum Schwimmen hat, ist nicht möglich. Dass das Wetter in den vergangenen Tagen ziemlich kühl war und nicht zum Baden eingeladen hat, dürfte den Betreibern nicht unrecht gewesen sein. Denn mit wenigen Besuchern konnten sie testen, ob die Abläufe im Bad sinnvoll sind, und abschätzen, ob sie auch einem größeren Besucheransturm standhalten können. Mit Reservierungssystemen und ständig aktualisierten Informationen auf ihren Internetseiten wollen die Verwaltungen nun dafür sorgen, dass sich der Frust bei den Badegästen in Grenzen hält. Auch wenn es noch wärmer und der Andrang sicherlich viel größer wird. So ist die erste Bilanz der Badbetreiber dieser Tage auch positiv ausgefallen: „Dank Softstart hat alles gut geklappt“, hieß es etwa aus Ramstein.
Zurück zur Natur, aber mit Respekt!
Was tun, wenn man sich nicht mit Freunden treffen darf, Kneipen, Kinos und Geschäfte geschlossen haben? Während des Lockdowns wegen der Coronapandemie haben viele Mitmenschen die Natur vor ihrer Haustür quasi wiederentdeckt. Es wird geradelt, gewalkt und gewandert. Fahrradhändler und Sportfachgeschäfte können sich über eine vermehrte Nachfrage freuen. Dass dieser Trend auch eine Kehrseite hat, darauf hat das Forstamt Johanniskreuz jetzt hingewiesen. Natürlich freuen sich die Förster einerseits, dass die Menschen zurück zur Natur vor der Haustür finden, andererseits wird der Wald zurzeit übernutzt: Vor allem von Besuchern, die mit dem Auto oder Motorrad auf Waldwegen herumfahren oder dort parken. Sorgen machen den Förstern auch die Wohnmobilisten, die in Waldeinfahrten oder auf Waldparkplätzen übernachten. Das tut dem Naturraum Wald nicht gut und ist auch nicht erlaubt. Da kann man sich dem Appell der Förster nur anschließen: „Fahrt nicht mit dem Auto auf dem Waldweg, parkt Euer Fahrzeug am Waldrand und geht zu Fuß!“