Kreis Kaiserslautern Erste Planung für Fußballgolf

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Die Planung der Fußballgolf-Anlage in Sembach ist einen Schritt weiter. Der Ortsgemeinderat hat am Donnerstagabend ein Planungsbüro beauftragt, das nun die Details erarbeitet. Der Investor entscheidet dann über das weitere Vorgehen.

Investor Oliver Uryszek hatte sich auf der Suche nach einem Standort für seine Fußballgolf-Anlage letztlich für Sembach und gegen Krickenbach entschieden (die RHEINPFALZ berichtete zuletzt am 21. April). Drei Büros hatte die Gemeinde zur Auswahl, berichtete Ortsbürgermeister Fritz Hack (SPD); das Büro SSK (Schlunz Stadtplanung Kaiserslautern) wurde nun vom Rat beauftragt. „Wenn dann die Pläne öffentlich ausgelegt sind und die Anhörung abgeschlossen ist, dann entscheidet der Investor, ob das ganze Projekt in seinem Kostenrahmen liegt. Oder ob es Widrigkeiten geben sollte, die ihn von der Umsetzung abhalten.“ Im Gewerbepark wird die Gemarkungsgrenze zwischen Sembach und Mehlingen neu gesetzt. Bisher verläuft sie teils durch Firmengelände; künftig soll sie auf dem ehemaligen Taxi-Way, der heutigen Lindbergh-Allee, entlanglaufen, war sich der Sembacher Gemeinderat einig. Ein Büro wurde mit der Vermessung beauftragt. Für den Ausbau der Kaffeestraße fällte das Gremium zwar am Donnerstag noch keinen Beschluss, aber es entschied sich für eine der beiden Varianten, die das Ingenieurbüro Schönung/Scheer aus Mackenbach/Kaiserslautern vorstellte. Die eine Planung sah vor, die Straße ohne Fußweg und mit einem Wasserablauf in der Mitte auszubauen, bei dieser Variante wäre die gesamte Breite gepflastert. Die andere Variante war der Ausbau mit einem Fußweg auf einer Seite. Der Rat entschied sich für jene Variante. „Bei dem komplett gepflasterten Ausbau wären die Fußgänger ungeschützt“, nannte Ortsbürgermeister Hack einen Grund für die Entscheidung des Rats. Jetzt wird der Antrag dafür gestellt, ein Beschluss soll später fallen. Die Beratung für das Baugebiet „Pariser Hof und Alter Kerweplatz“ wurde verschoben, weil sich kurzfristig ein Investor gemeldet hat. „Die Gemeinde hatte lange einen Investor gesucht“, berichtete Hack, „aber keinen gefunden. Deswegen beschlossen wir letztlich, die Erschließung selbst zu übernehmen.“ Mit der Aussicht auf einen Investor setzte der Rat nun den Tagesordnungspunkt ab, um in vier Wochen darüber zu entscheiden.

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