Kreis Kaiserslautern Ehrenzeichen und ein „Ritterschlag“

Für langjährige Dienste in der Feuerwehr geehrt: Frank Kerchner, Michael Kassel und Thomas Glöser (von links).
Für langjährige Dienste in der Feuerwehr geehrt: Frank Kerchner, Michael Kassel und Thomas Glöser (von links).

Für 50 Jahre und großes Engagement in der Freiwilligen Feuerwehr wurde Michael Kassel beim jährlichen Ehrenabend der Feuerwehr Ramstein-Miesenbach mit dem deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold bedacht.

Oberbrandmeister Michael Kassel hat in seinen 50 Jahren in Diensten der Feuerwehr Ramstein knapp 50 Lehrgänge absolviert. Der Gerätewart ist zudem Kreisjugendfeuerwehrwart, Betreuer in der Jugendfeuerwehr, Fahrzeugführer des Gerätewagens Atem- und Strahlenschutz, Atemschutzgerätewart, Sicherheitsbeauftragter, Kreisausbilder in den Bereichen Atemschutz, Grundausbildung und Chemikalienschutz. Für seine Verdienste um das Feuerwehrwesen erhielt Kassel nun die höchste deutsche Feuerwehrauszeichnung – das deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold. Obendrein wurde ihm eine besondere Ehre zuteil. In einer Zeremonie wurde er von den Feuerwehrknappen mit drei Schwertschlägen zu einem Ritter derer zu Feurio geschlagen. Mit seinem Titel „Ritter Michel Krempelkrams, Freiherr vom Gefahrgut, Hüter und Bewahrer der Jugend“ befindet er sich nun in einer Reihe mit weiteren verdienten Persönlichkeiten auf der Rittertafel in der Feuerwache Ramstein wieder. Mit Erreichen der Altersgrenze von 63 Jahren sieht der Gesetzgeber in Rheinland-Pfalz das Ende der aktiven Feuerwehrzeit vor. Daher wurde Michael Kassel aus dem aktiven Feuerwehrdienst verabschiedet. 1993 ist Thomas Glöser in die Feuerwehr Niedermohr eingetreten. Mit vielen Lehrgängen konnte er sich zum Oberbrandmeister fortbilden. Von 2000 bis 2013 leitete er die Geschicke der Niedermohrer Wehreinheit als Wehrführer. Als Dank und Anerkennung wurde ihm für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst das silberne Feuerwehrehrenzeichen verliehen. Die gleiche Auszeichnung erhielt Frank Kerchner. Der Vater von vier Kindern, die alle auch in der Feuerwehr aktiv sind, blickt ebenfalls auf 25 Jahre bei der Feuerwehr zurück. Tausende Übungs- und Einsatzstunden habe Kerchner in dieser Zeit absolviert, so Wehrführer Matthias Hecktor in seiner Dankesrede.

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