Kreis Kaiserslautern DRK-Einsatz: „Habe zweiten Anruf getätigt“

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Oberarnbach. „Ich habe nach dem ersten Anruf auf Bitten des DRK einen zweiten Anruf getätigt.“ Das teilt Reiner Klein mit. Er war der Betreuer, der bei dem in unserer Ausgabe am vergangenen Samstag geschilderten schweren Sportunfall auf dem Sportplatz in Oberarnbach den Rettungsdienst rief. Die Aussagen des DRK kann er nicht nachvollziehen.

Wie berichtet, hatte Hilmar Scherer aus Landstuhl beklagt, dass man nach dem Unfall seines Enkels, der sich mehrfache Schädelfrakturen im Stirnbereich zuzog, eine halbe Stunde auf den Rettungswagen gewartet hatte. Das Rote Kreuz wies alle Vorwürfe zurück: „Wir waren in 16 Minuten da.“ Die DRK Rettungsdienst Westpfalz GmbH hatte unter anderem mitgeteilt, dass der Anrufer keinen direkten Kontakt zu dem Patienten gehabt habe und keine konkreten Angaben zum Zustand des Verletzten habe machen können. „Der Anrufer wurde gebeten, weitere Informationen über den Patientenzustand in Erfahrung zu bringen und erneut anzurufen – was dieser jedoch nicht tat“, sagte Geschäftsführer Ralf Marco Prinz. Reiner Klein kann diese Aussage nicht nachvollziehen. Er teilte nun der RHEINPFALZ mit, dass er persönlich die Leitstelle angerufen habe und nach dem ersten Anruf auf Bitten des DRK einen zweiten Anruf tätigte und die Verletzung des Spielers durchgegeben habe – „schwere Kopfverletzung. Daraufhin sagte die Leitstelle, sie schicke einen Rettungswagen. Nach zirka 20 bis 25 Minuten traf der auch ein“, so Klein. Der Rettungswagen habe zudem noch zirka fünf Minuten am Sportplatz gestanden und auf die Krankenkarte des verletzten Spielers gewartet. „Zum Glück ist unser Spieler wieder auf dem Wege der Genesung. Wir wünschen ihm auf diesem Weg nochmals alles Gute“, teilt Reiner Klein mit. Der Kicker der SG Oberarnbach war in der Partie gegen den SSC Landstuhl beim Kampf um den Ball heftig mit einem Gegenspieler zusammengeprallt. Dem jungen Mann mussten in einer Operation mehrere Metallplatten eingesetzt werden. (red)

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