Kreis Kaiserslautern Der zweite Ehrenbürger Schneckenhausens

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Hans Denig ist seit Montag Ehrenbürger von Schneckenhausen. Damit würdigt die Ortsgemeinde sein langjähriges Wirken in der Kommunalpolitik als Ratsmitglied und Ortsbeigeordneter.

Bei einer Feierstunde mit aktuellen und früheren Ratsmitgliedern im Ratssaal würdigte Ortsbürgermeister Konrad Schiwek das Wirken von Denig, der nach dem mittlerweile verstorbenen Willibald Scharding zum zweiten Ehrenbürger seiner Heimatgemeinde ernannt wurde. Zu Recht erhalte er die höchste Auszeichnung der Gemeinde, habe er doch in 35 Jahren seines kommunalpolitischen Wirkens viele Ideen eingebracht und mit geholfen, diese in Taten umzusetzen. 25 Jahre war er Erster Beigeordneter. Sein Mandat in der Ortsgemeinde endete mit Ablauf der Legislaturperiode 2009/14. Er war mit die treibende Kraft und Mitgestalter beim Bau der Festhalle, die heute die Gemeinde schmücke. Wesentlich beteiligt war er am Ausbau von Ortsstraßen sowie bei der Erneuerung und dem Ausbau des Wasser- und Abwasserleitungsnetzes. Das Ehrenamt hat bei Hans Denig einen hohen Stellenwert. Neben seinem Wirken in der Kommune war er lange Jahre im Verwaltungsrat der katholischen Kirchengemeinde, Arbeitsrichter sowie Schöffe und gehörte dem Präsidium sowie der Lohnkommission des Verbands der Textilindustrie an. Für sein Wirken wurde er im Jahr 1990 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. „Denig setzte mehr als nur ein Zeichen in seiner Heimatgemeinde“, betonte Schiwek. Er war jederzeit bereit, Verantwortung zu übernehmen und hat der Gemeinde ein Gesicht gegeben. Hans Denig, Jahrgang 1935, ist in Schneckenhausen geboren und aufgewachsen. „Es ist ein großer Tag für mich“, umschrieb er die kleine Feierstunde. Es sei immer sein Ziel gewesen, an der kommunalen und kirchlichen Entwicklung mitzuwirken. „Dazu kam mein Engagement in den Vereinen“, fügte Denig an. Um all das zu schaffen, bedurfte es vieler Begleiter, die er an diesem Abend mit in den Vordergrund rückte. Lobend blickte er auf die „harmonischen Sitzungen der Gremien“ zurück, die „losgelöst von parteipolitischen Zwängen“ geführt wurden. Beruflich begann er bei der Spinnerei Lampertmühle als Lehrling und bildete sich über die Textilschule fort. Nach einem 16-jährigen Dienst als technischer Vorstand schied er vor 15 Jahren altersbedingt aus. (llw)

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