Ramstein-Miesenbach Das deutsch-amerikanische Freundschaftsfest zog viele Besucher an

Das deutsch-amerikanische Freundschaftsfest in Ramstein-Miesenbach gibt es schon seit fast 70 Jahren.
Das deutsch-amerikanische Freundschaftsfest in Ramstein-Miesenbach gibt es schon seit fast 70 Jahren.

Es hat alles gestimmt: Schmissige Musik, leckeres Essen und bestes Wetter erwarteten die zahlreichen Besucher, die in Ramstein zum John-F.-Kennedy-Platz strömten. Wie dort das deutsch-amerikanische Freundschaftsfest gefeiert wurde.

Die Veranstaltung gibt es schon an die 70 Jahre. Natürlich hat sich in all der Zeit die Form und die Örtlichkeit verändert. War das Fest in den 1980ern noch in den Flugtag integriert, wurde dann – aus bekannten Gründen – an anderen Plätzen wie etwa vor dem Congresszentrum gefeiert.

Nachdem sich der John-F.-Kennedy Platz bereits perfekt als eines der musikalischen Zentren des Rheinland-Pfalz-Tages angeboten hatte, wurde beschlossen, dort eben dann auch das Freundschaftsfest zu beheimaten. Hierfür bietet der Platz die perfekte Kulisse, Atmosphäre und Größe.

Schon der erste Tag des insgesamt drei Tage währenden Festes war außerordentlich gut besucht, so die Einschätzung von Bürgermeister Ralf Hechler (CDU). Er rechnete nach dem Fassbieranstich dann für den folgenden Samstagabend auch mit an die 3000 Besucher. Sie alle bekamen einiges geboten auf dem malerischen Festplatz, der mitten in Ramstein liegt und dabei dennoch auch genug schattenspendende Bäume hat.

Fühlen wie ein texanischer Cowboy

Für die kleineren Besucher gab es auch so allerhand Interessantes zu entdecken und zu erleben. So konnten sich ganz Mutige etwa auf den Rücken eines elektrischen Bullen schwingen und sich dort dann fast wie ein texanischer Cowboy fühlen – bevor sie dann früher oder später ins weiche Luftkissen geschleudert wurden.

Auch in Sachen Essen gab es da natürlich viel Leckeres aus der regionalen und aus der amerikanisch-mexikanischen Küche. So gab es denn an den Essensständen mitunter recht lange Warteschlangen, und auch bei den anderen Ständen mit Hot Dogs, Burgern und Churros war – wie im Übrigen auch vor der Cocktail-Bar – viel Betrieb. Dankenswerterweise wurden die Wartezeiten dann am Samstagabend angenehm verkürzt durch die musikalischen Beiträge der USAFE-Band Touch’n Go.

Ihr populärer amerikanischer Sound ging direkt ins Bein – und beim ein oder anderen auch in die Stimme. Da wurde dann auch mal spontan und nationenübergreifend in der Warteschlange vor der Burger-Bude vielstimmig „Proud Mary“ – in der Version der kürzlich verstorbenen Tina Turner – laut gesungen.

Hochwertig unterhaltsam

Die versierte Band bot freilich noch mehr mitreißende internationale, oft rockige Hits, die technisch gekonnt und interpretatorisch mit viel Leidenschaft vorgetragen wurden. Von „Summer of 69“ von Bryan Adams bis hin zu Lynyrd Skynyrds „Sweet Home Alabama“ war da hochwertig Unterhaltsames dabei, was zur frühen Abendstunde die anwesenden Kinder dazu veranlasste, vor der großen Bühne zu tanzen. Währenddessen ließen sich die Erwachsenen, direkt aus der Gastro-Warteschlange kommend, die internationalen Köstlichkeiten bei einem netten Schwätzchen mit dem Tischnachbarn schmecken. Die Atmosphäre stimmte, die Stimmung auf dem Platz auch, und die musikalische Abrundung besorgte an jenem Abend die saarländische Band „Changes“ mit ihren flotten Pop-, Rock- und Soul-Songs.

Und auch am Sonntag, beim Familientag, war beim deutsch-amerikanischen Freundschaftsfest noch ordentlich was „los“. Da wurde noch gemeinsam zur gebotenen Country-Musik vor der Bühne ausgelassen getanzt. Da zeigte sich ml wieder: Gerade die Musik ist die perfekte Möglichkeit, Freundschaften zu schließen und zu fördern.

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