Kreis Kaiserslautern Christbäume retten die Bilanz

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Nur der Christbaumabsatz hat den Gemeindewald Sembach vor einem Minus im Jahr 2018 bewahrt. Dies erläuterte Revierleiter Thomas Breier vom Forstamt Otterberg dem Gemeinderat bei der Sitzung am Donnerstag, als er den Forstwirtschaftsplan erklärte. Für das nächste Jahr rechnet er mit 59 Euro Gewinn.

„Käferkalamitäten in ganz Deutschland sowie erheblicher Windwurf haben einen Preisverfall für Fichtenholz zur Folge gehabt“, erklärte der Förster. Zehn Millionen Festmeter lägen am Boden und dies habe den Preis für die Fichte von ursprünglich 90 bis 100 auf 40 bis 60 Euro gedrückt, so Breier. Es sei deshalb unvernünftig, für das kommende Jahr einen Einschlag für diese Baumart vorzusehen. „Im Gemeindewald werden wir aus diesem Grund Laubholz ernten und als Brennholz der örtlichen Kundschaft anbieten“, führte der Forstmann aus. Im laufenden Jahr sei deshalb noch ein Defizit von 200 bis 250 Euro zu melden. Dies könne aber noch ausgeglichen werden, wenn der Christbaumverkauf noch etwas anziehe, meinte Breier. „Seit 2012 schlägt ein Plus von durchschnittlich 450 Euro zu Buche“, rechnete der Revierleiter vor. Wenn sich der Preis wieder normalisiert habe, sei eine Ernte mit dem Harvester geplant. „Da erwarte ich einen schönen Erlös, der für die Neuanlage der Christbaum-Kultur verwendet werden könnte.“ Ortsbürgermeister Fritz Hack (SPD) bezeichnete den Weihnachtsmarkt der Gemeinde als vollen Erfolg und lobte die Vereine.

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