Bruchmühlbach-Miesau RHEINPFALZ Plus Artikel Bruchmühlbach-Miesau investiert in Feuerwehr und Schulen

Werden saniert: Die Grundschule (vorne) und die Adam-Müller-Realschule plus in Miesau.
Werden saniert: Die Grundschule (vorne) und die Adam-Müller-Realschule plus in Miesau.

Rund sechs Millionen Euro bekommt die Verbandsgemeinde Bruchmühlbach-Miesau von der Investitionsoffensive für Bildung, Klima und Infrastruktur des Landes Rheinpfalz-Pfalz.

Investiert werden soll das Geld in den Neubau eines Feuerwehrhauses in Martinshöhe sowie in die Sanierung und Renovierung der Grundschule und der Adam-Müller-Realschule in Bruchmühlbach-Miesau. Das hat der VG-Rat Bruchmühlbach-Miesau in seiner jüngsten Sitzung einmütig beschlossen. Wie VG-Bürgermeister Christian Hirsch (SPD) mitteilte, habe man sich in Abstimmung mit den Ortsgemeinden dazu entschlossen, das Geld in die Schulen sowie den Bevölkerungsschutz zu investieren.

Drei Millionen Euro für Feuerwehr-Neubau

Mit drei Millionen Euro entfällt der Löwenanteil der Finanzspritze durch das Land auf den Neubau des Feuerwehrhauses in Martinshöhe. Das künftige Domizil der Einheit der Freiwilligen Feuerwehr soll von seinem aktuellen Standort mitten im Dorf, der nicht nur beengt ist, sondern auch in keiner Weise mehr den heutigen Anforderungen entspricht, verlegt werden. Das neue Feuerwehrhaus wird am Ortseingang Richtung Lambsborn/Rosenkopf südlich der L 465 und vor der Zufahrt zum Sternbrunnerhof entstehen. Auf Anfrage aus dem Rat zeigte sich Hirsch zuversichtlich, das neue Gebäude im Laufe des Jahres 2028 bauen zu können.

Geld für Sanierungen an Schulen in Miesau

Gleich fünf Maßnahmen sollen an der Grundschule und der Adam-Müller-Realschule im Ortsteil Miesenbach mit dem Geld vom Land bezuschusst werden. Geplant ist, für eine Million Euro die Fenster und Jalousien am Altbau der Adam-Müller-Realschule energetisch zu sanieren, so der VG-Chef. Auch die Wärmezentrale soll auf Vordermann gebracht werden, was unter anderem dazu beitrage, den CO2-Ausstoß zu reduzieren und Heizkosten zu sparen. Außerdem sollen mit den Landesmitteln die vom VG-Rat in seiner März-Sitzung auf den Weg gebrachten Baumaßnahmen an der Grundschule, die unter anderem einen Anbau sowie eine Generalsanierung des Gebäudebestandes beinhalten, mitfinanziert werden. Insgesamt, so Hirsch, wird die VG in den nächsten Jahren rund 11,5 Millionen Euro in die Grundschule, die Adam-Müller-Realschule und das neue Feuerwehrhaus in Martinshöhe investieren, wobei man durch die derzeit großzügig fließenden Fördermittel den Eigenanteil auf rund 3,3 Millionen Euro reduzieren könne.

746.000 Euro aus der Investitionsoffensive für Bildung, Klima und Infrastruktur sind nicht konkret verplant, sie sollen, so der Bürgermeister, als Puffer für etwaige Mehrkosten während der Durchführung des Baus vorgehalten werden, um die Finanzierungssicherheit der Gesamtmaßnahmen zu gewährleisten. Das Geld vom Land müsse zudem nicht innerhalb kurzer Zeit ausgegeben werden, man habe dafür insgesamt zehn Jahre Zeit, erklärte Hirsch.

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