Kreis Kaiserslautern Beste Unterhaltung auf hohem Niveau

Bewiesen ihr Können: Barbara Krummenacker gab beim Oberstufenchor den Takt vor.
Bewiesen ihr Können: Barbara Krummenacker gab beim Oberstufenchor den Takt vor.

„A Million Dreams“, „This Is Me!“, „Gimme Some Lovin“ – große Klassiker der Filmmusik und einige Evergreens der Pop-Geschichte standen im Fokus des Sommerkonzerts des Ramstein-Miesenbacher Reichswald-Gymnasiums. Die Zuschauer füllten alle Plätze im Congress Center Ramstein.

Alle Gruppen des Reichswald-Gymnasiums Ramstein-Miesenbach waren beim Sommerkonzert engagiert: Schulchor und Orchester, die Carolin Sefrin leitete, die Schulband unter Philipp Huchzermeier, aber wie immer auch die Tanz- und die Technik-AG mit ihrem Leiter Thomas Schneider sowie die Lehrer-Band. Bereichert wurde das Programm in diesem Jahr erneut von den Beiträgen des Oberstufenchors, der von Barbara Krummenacker dirigiert wurde, und des Schulchors der fünften Klassen. Stimmgewaltig und imposant war das Finale mit einem James-Bond-Medley, bei dem alle Chöre gemeinsam auf der Bühne standen. Beeindrucken konnte auch die exakte Choreographie der Tanz-AG, die Andrea Ecker ausgearbeitet hatte. Erstmals traten Teilnehmer des Oberstufenkurses „Darstellendes Spiel“ aus der Jahrgangsstufe zwölf beim Konzert auf. Sie hatten mit Stefan Altherr einige Klassiker der Unterhaltung einstudiert, wie Loriots „Die Nudel“ und „Haben Sie mal Feuer?“. Auch zwei Szenen aus Gerd Dudenhöffers „Heinz Becker“-Reihe wurden vorgetragen, ebenso wie ein Beitrag aus der Sendung „Sketch History“. Eine Märchen-Persiflage auf das „Rotkäppchen“ rundete das schauspielerische Begleitprogramm des Abends ab. Der Kurs stellt eine große Bereicherung des künstlerischen Ausbildungsprofils des Reichswald-Gymnasiums dar. Der bunte, vielfältige und äußerst kurzweilige Abend, der musikalisch und schauspielerisch beste Unterhaltung auf hohem Niveau bot, zeigte einmal mehr, wie viele Talente in den Ramsteiner Schülern stecken und wie wichtig die künstlerisch-musischen Fächer für die Erziehung und Bildung sind. Die Schulgemeinschaft hatte diesen Abend ihrer in der vergangenen Woche verstorbenen Lehrerin Antje Prskawetz gewidmet, der das gemeinsame Musizieren immer wichtig gewesen ist.

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