Kreis Kaiserslautern Bessere Orientierung und mehr Sicherheit

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Ein übersichtliches Beschilderungssystem soll in Zukunft Ortsfremden den Weg zu zentralen Einrichtungen der Gemeinde weisen. Ein Konzept dazu beschloss der Neuhemsbacher Gemeinderat am Dienstagabend. Auch beim Parken wird es Neuerungen geben.

Die Mitglieder des Gemeinderats folgten in ihrer Sitzung einstimmig der Empfehlung des Bauausschusses vom November 2016 zum Aufstellen von Hinweisschildern im Ort. Wie in Enkenbach-Alsenborn, Mehlingen und Sembach auch werden diese mit schwarzer Schrift auf weißem Grund gestaltet sein, erläuterte Ortsbürgermeister Armin Obenauer (CDU). Im Sinne einer einheitlichen Regelung innerhalb der Verbandsgemeinde habe die Verwaltung diese Empfehlung gegeben, sagte der Ortschef. Dabei werde auf alle öffentlichen Einrichtungen hingewiesen. Aber auch Gewerbetreibende hätten Interesse an einer Beschilderung angemeldet. Diese trügen die Kosten dafür selbst, ergänzte Obenauer. Auch die Vorschläge der Verwaltung für eine Parkregelung in der Hauptstraße wurden vom Rat einhellig abgesegnet. Die schlechten Sichtverhältnisse hätten dort immer wieder zu gefährlichen Situationen geführt, berichtete Obenauer. Deshalb sei es richtig, das Parken in der Hauptstraße durch eingezeichnete Flächen und Verkehrszeichen verbindlich zu regeln. Für die Straße Heinzental beschloss der Rat, die Mittel für die Herstellung eines Gehweges im Haushalt für das nächste Jahr unterzubringen. Nach den Worten Obenauers habe sich das Ordnungsamt die Situation vor Ort angesehen. Im Gespräch sei nun der Plan, das Parken in dieser Straße im Ortsbereich Heinzental ganz zu verbieten. Allerdings, so Obenauer, müsste das Konzept noch mit dem LBM abgestimmt werden. In der Alsenborner Straße gelte vom Schloßberg bis zur Einmündung in die Hauptstraße schon jetzt Tempo 30. Gemeinsam mit dem Rat regte Obenauer an, in der Gegenrichtung von der Haupt- bis zur Schulstraße ebenfalls Tempo 30 vorzuschreiben, denn in diesem Bereich gebe es jetzt die beiden barrierefreien Haltestellen. Außerdem sei durch die Anlage der beiden Haltepunkte mit den erhöhten Bordsteinen die Fahrbahn schmaler geworden, erklärte Obenauer. Nach den Worten des Ortschefs soll mit dem LBM Rücksprache gehalten werde, um auf diese Verengung der Fahrbahn in Zukunft mit einem Verkehrsschild hinzuweisen.

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