Kreis Kaiserslautern RHEINPFALZ Plus Artikel Bau des Mehrgenerationengartens Hochspeyer beginnt

Anne-Marie Kilpert, Michael Thomas, Paul Junker, Ralf Leßmeister, Hans-Norbert Anspach und Andreas Alter (von links) packen’s an
Anne-Marie Kilpert, Michael Thomas, Paul Junker, Ralf Leßmeister, Hans-Norbert Anspach und Andreas Alter (von links) packen’s an.

Miteinander reden, spielen, turnen, Natur genießen, zur Ruhe kommen: Dies soll in rund einem Jahr im sogenannten Mehrgenerationengarten hinter der evangelischen Kirche in Hochspeyer Alltag sein.

„Wir freuen uns sehr, dass auch die Schule den zukünftigen Platz nutzen kann, denn wir haben nicht so viel Grün im Schulhof. Das wird nach einem Wandertag ein schöner Platz zum Entspannen sein“, umschreibt die Schulleiterin der Münchhofschule, Anke Oehler, eine Vorstellung für die Nutzung des Areals.

„Kind- und jugendgerechte Planung, Diskussionsrunden mit Vertretern der Kita Schelmenhaus, der Grundschule, Jugendsozialarbeitern und des ehemaligen Sportvereins Grün-Weiß: Daraus wurde ein Maßnahmenbündel erarbeitet und umgesetzt“, berichtet Ortsbürgermeister Norbert Anspach (SPD). Bei der Übergabe des Förderbescheids des Europäischen Landwirtschaftsfonds für Entwicklung im ländlichen Raum von Landrat Ralf Leßmeister (CDU) will Anspach nicht die ehrenamtlichen Helfer vergessen: Bernd Dobmeyer, Tanja Erlenbach-Lahmers, Gabi Marwede, Marion Renger und Christa Teuber wirkten ebenso wie ein Arbeitskreis aus Ratsmitgliedern mit. Vorschläge wie den Bau einer Vogelnestschaukel, ein Steg mit Bachblick, Barfußbad, Baumhaus, Laubengang durch Weiden und ein Kneippbecken seien erarbeitet worden.

Die verschiedenen Fördertöpfe wurden ausgelotet

Als langen und teilweise beschwerlichen Weg, der viel Zeit und Energie gekostet habe, beschreibt der Ortsbürgermeister die Planungsphase. „Der Anstoß, das Projekt über Leader zu finanzieren, kam von mir“, fügt Verbandsbürgermeister Andreas Alter (SPD) an. Der Landrat ist sich gewiss, dass „hier Moderne und Tradition aufeinander treffen werden“. Neben der denkmalgeschützten Kirche spiele nun auch die Dorferneuerung eine Rolle. Als wichtige Hilfe „im Dschungel der Fördermaßnahmen“ nennt Leßmeister die Entra-Regionalentwicklungsgesellschaft aus Winnweiler, vertreten durch Anne-Marie Kilpert. In Kooperation mit Manuel Rummler, dem Projektentwickler der Bauabteilung in der Kreisverwaltung, konnten die nötigen Förderanträge gestellt werden.

75 Prozent der Kosten von 47.000 Euro werden aus dem Fördertopf bezuschusst. Eine stattliche Summe spendet auch der Verein der Selbständigen. Bei einem Konzert mit den Mainzer Hofsängern im Dezember wurde bereits ein erheblicher Betrag verbucht. Von regionalen Sponsoren aufgestockt, wird die Spende in Höhe von 10.000 Euro demnächst überreicht, verspricht der Vorsitzende des Vereins, Jürgen Cusminus-Schuster. Ab Juni wird Michael Thomas von der WVE Kaiserslautern erste Arbeitsgespräche zur Planung, Ausschreibung und Umsetzung in die Wege leiten.

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