Kreis Kaiserslautern Alternativer Anbau: Informationen rund um Solawi

«Kaiserslautern.» Mit regionalen Anbaumöglichkeiten durch Solidarische Landwirtschaft (Solawi) befasst sich eine Veranstaltung unter dem Titel „Nährboden“ der Evangelischen Arbeitsstelle Bildung und Gesellschaft am Freitag, 26. Januar, in der Alten Eintracht in Kaiserslautern. Die vom Umweltministerium geförderte Tagung richtet sich an Landwirte, Gärtner, Regionalvermarkter und Konsumenten.
Die Veranstaltung sei für alle, die sich bewusster ernähren und regional engagieren wollen, kündigt Nadja Donauer von der Evangelischen Arbeitsstelle an. Solidarische Landwirtschaft finde in vielen Regionen Deutschlands aktive Anhänger und verändere inzwischen Bewusstsein wie Kochkultur bei den Nutzern. Das Konzept: Man teilt sich Kosten und Ernte. Wie das genau geht, darüber werden Referenten informieren. Als ein Solawi-Experte gilt Manfred Nafziger. Der Betreiber einer Solawi in Contwig beleuchtet Chancen bei der Hofnachfolge. Wie die Gründung der Solawi Akazienhof in Neustadt funktionierte, berichten Tina Herbing und Matthias Werner. Maria Caesar von der Landwirtschaftskammer informiert über vielfältige Möglichkeiten der Regionalvermarktung. Die Tagung teilt sich in zwei Bereiche. Im ersten Part ab 13.30 Uhr berichten Erzeuger, ab 16 Uhr stehen Konsumenten, die zugleich Produzenten sind im Mittelpunkt. Als Ziel der Veranstaltung nennt Donauer Vernetzung: „Bei ausreichender Nachfrage und guter Vorbereitung können vielleicht neue Initiativen entstehen.“ Unter anderen seien Katharina Klein von der Marktschwärmerei Kaiserslautern sowie Benedikt Baumann vom Nachhaltigkeitsbüro der TU Kaiserslautern mit von der Partie. Auch Umweltministerin Ulrike Höfken (Grüne) wird erwartet. Info Die Veranstaltung „Nährboden“ findet am 26. Januar von 13.30 bis 18 Uhr im Gemeindehaus Alte Eintracht, Unionstraße 2, in Kaiserslautern statt. Anmeldung bei der Evangelischen Arbeitsstelle Bildung und Gesellschaft, Telefon 0631/3642102, oder per E-Mail an monika.daehmlow@evkirchepfalz.de. Der Anmeldeschluss ist am 19. Januar. Die Teilnahme kostet fünf Euro.