Enkenbach-Alsenborn Alsenborner Schwimmbadfest: Fast 1500 Gäste nutzen vielfältiges Angebot

Spaß beim Schätztauchen.
Spaß beim Schätztauchen.

Frühschwimmer und Aqua-Jogger waren die ersten, die am Sonntag durch die Pforte gingen. Immer größer wurde danach der Andrang beim 31. Alsenborner Schwimmbadfest. Weit aus dem Umkreis von Heidelberg bis Pforzheim kamen Badegäste mit Kindern und Bollerwagen voller Eimer und Schaufeln, Sonnenschutz sowie Sitz- und Liegemöglichkeiten.

Scharenweise stürmten die Menschen bei freiem Eintritt und hochsommerlichen Temperaturen das Freibad. 25 Grad Wasser- bei gleicher Lufttemperatur zeigte die elektrische Anzeige schon am Morgen. Noch viel wärmer sollte es im Laufe des Tages werden. Bis zu 35 Grad im Schatten waren es bereits um 15 Uhr, fast 27 Grad im Wasser. „Das muss man ausnutzen, auch bei diesem Trubel,“ sagte eine Stammschwimmerin, die bei trübem Wetter manchmal ganz alleine ihre Bahnen zieht. „Wie schnell ist der Sommer vorbei. Dann sehnen wir uns danach.“

Schwimmmeister Frank Stahl und sein Team waren gut vorbereitet. Seit dem plötzlichen Tod von Vorgänger Matthias Edinger ist er der verantwortliche Leiter des Freibads Alsenborn. Ihm zur Seite stand nicht nur am Sonntag Stellvertreterin Stefanie Schwamm. Zuvor im Kaiserslauterer Montemare tätig, war es für die aus Hirschhorn kommende Schwimmmeisterin das erste Schwimmbadfest. Sie berichtete: Das Schwimmbad gefalle ihr und auch von den Kollegen und Badegästen sei sie gleich gut aufgenommen worden. Viel Luft schnuppere sie hier im Freibad. „Es ist halt was ganz anderes. Doch es macht Spaß.“ Die Aufsichtscrew komplettierten Florian Schöneberger (in Ausbildung befindlicher Fachangestellter für Bäderbetriebe) sowie die Rettungsschwimmer Torsten Asel, Erik Bangert, Marlon Barkovic und Pascal Werner.

Angebote im Wasser und auf dem Trockenen

Für die Besucher gab es ein Beachvolleyball-Turnier und zahlreiche Wasserspiele. Romy Frey, Renate Heese und Anette Ellenberger, die Damen vom Kassen- und Reinigungspersonal, maßen und ebneten das Areal für den Standweitsprung. Neu im Programm war eine Zumba-Fitnessstunde. Mit mitreißender Musik und energiegeladenen Figuren wusste Trainerin Nina Werner Interessierte vollends zu begeistern. Viele Gäste versuchten sich auch beim Schätztauchen, beim Familienschwimmen, beim Wettrutschen und beim beliebten „Arschbomben“-Contest – mit dem Ziel, das Wasser richtig hoch spritzen zu lassen.

Auch draußen war für Sportmöglichkeiten gesorgt. Der Turnverein aus Alsenborn hatte seine Leichtathletikanlage zur Verfügung gestellt. Auf den dort geschaffenen sechs Bouleplätzen tummelten sich die Anhänger des beliebten französischen Freizeitsports. Wem all das nicht reichte, konnte es auch ruhiger angehen und seine Sinne beim Freiluft-Schach schärfen, sich an Tischtennisplatten austoben oder ganz einfach der Leidenschaft Fußball frönen.

Urlaubsfeeling für fast 1500 Gäste

Kleingewinne gab es am Glücksrad des Fördervereins des Kindergartens Alsenborn. Mit Cocktails – mit oder ohne Alkohol – konnten sich Kinder und Erwachsene am Stand des TPSV Enkenbach abkühlen. Für Urlaubsfeeling und gute Laune sorgte das hawaiianisch gekleidete Bedienungspersonal.

Zufrieden war auch das Pächterehepaar Jessica und Iskender Karadeniz. An ihrem Kiosk verköstigten sie mit Familie und Angestellten viele durstige und hungrige Gäste. Poolpizza, Döner, Currywurst und Pommes seien bei dem heißen Wetter die Renner. „Besonders begehrt sind bei den Kleinen Kratzeis, bei den Erwachsenen kühle Erfrischungsgetränke und Radler.“

Fast 1500 Badegäste zählte man am Nachmittag und alle hatten ihren Spaß. „Matthias dürfte es gefallen haben,“ meint Rettungsschwimmer Torsten Asel mit einem Blick nach oben. Gemeint ist Matthias Edinger, der im Mai verstorbene Betriebsleiter.

x