Kandel / Winden
Zwei Solarparks in Planung
Die Leistung der Freiflächen-Anlage liegt bei 0,75 Megawatt, die durch 2450 Solarmodule erzeugt werden. Die Planungen seien bereits weit fortgeschritten, eigentlich hätte die Anlage dieses Jahr schon in Betrieb gehen können. Zwar hat Corona diesem Zeitplan einen Strich durch die Rechnung gemacht, dennoch befinde man sich auf der Zielgeraden, was Ortsbürgermeister Peter Beutel (SPD) im RHEINPFALZ-Gespräch bestätigt.
Beitrag zur Energiewende
Seit 2018 laufen die Planungen bereits. Die Gemeinde muss 1,5 Hektar Fläche pachten, die drei Grundstücksbesitzer haben bereits zugesagt. „Wir sehen die Photovoltaikanlage zum einen als Beitrag zur Energiewende und zum anderen möchten wir auch etwas daran verdienen“, so der Ortschef. Die Kosten für das Projekt liegen bei 700.000 bis 800.000 Euro und obwohl die staatliche Förderung etwas gesunken ist, lohne sich das Projekt für Winden.
Die meisten der aufwendigen Verfahren, die solche Planungen mit sich bringen, sind bereits erledigt. Nun wird ein Planer gesucht, so dass die Photovoltaik-Freiflächenanlage im nächsten Jahr in Betrieb gehen kann.
Privater Investor in Kandel
Etwas anders gestaltet sich ein Photovoltaikprojekt in Kandel. Dort ist es ein Privatmann der eine Anlage auf seinen eigenen Ländereien errichten möchte. Die Firma, die dies offenbar umsetzt, hat entgegen anderslautender Zusagen der RHEINPFALZ keine weiteren Informationen dazu gegeben. Jedoch ist bekannt: Für dieses Projekt ändert die Verbandsgemeinde ihren Flächennutzungsplan und die Stadt Kandel stellt einen entsprechenden Bebauungsplan auf.
Die Freiflächen-Photovoltaikanlage soll an der Autobahnausfahrt Kandel-Mitte entstehen. Aus den öffentlichen Unterlagen geht hervor, dass auf rund zwei Hektar 5000 Solarmodule errichtet werden sollen. Bereits im Dezember 2019 hatte die Stadt die Unterstützung des Projekts in einem einstimmigen Beschluss bekundet, heißt es auf RHEINPFALZ-Anfrage von der Verwaltung. Die politischen Gremien werden weiterhin über das Projekt beraten. Wenn die Freigabe beschlossen wird, kommt es zum Beteiligungsverfahren. Die konkrete Umsetzung des Projekts liegt dann in der Hand des Investors.