Kreis Germersheim Zur Sache: Wildunfälle im Bereich der PI Germersheim

196 Unfälle mit Wildbeteiligung registrierte die Polizeiinspektion (PI) Germersheim 2015 in ihrem Bereich. Im Jahr zuvor waren es 173 – ein Anstieg um 13,3 Prozent. Im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre ereigneten sich rund 178 Wildunfälle pro Jahr. 2007 gab es mit 143 Unfällen den Tiefstwert, 2010 mit 203 den Höchstwert. Strecken mit besonderer Häufung von Wildunfällen gibt es nach Angaben der PI drei im Bezirk – die L 540 zwischen Bellheim und Zeiskam; die L 538 zwischen Bellheim und Westheim sowie die die Ölstraße (L 539) zwischen Bellheim und der B 9. Rund ein Viertel aller Wildunfälle werden von der Polizei dort aufgenommen. 21 Wildunfälle gab es 2015 auf dem genannten Streckenabschnitt der L 540. Sechs mehr als 2014. Besonders wenige Wildunfälle (13) wurden der Polizei im Jahr 2007 gemeldet und 2013 mit 32 bislang die meisten. Zusammenstöße zwischen Wildtieren und Verkehrsteilnehmern gab es aber auch auf der L 538: 17 im Jahr 2015, was gleichzeitig der niedrigste Wert seit 2006 ist. 20 Unfälle waren es im Jahr zuvor. 2012 war auf diesem Streckenabschnitt mit 36 der Höchststand zu verzeichnen. Auch auf der sogenannten Ölstraße kracht es immer wieder. Neun Wildunfälle nahm die PI im Jahr 2015 auf und acht im Jahr davor. 2012 gab es auf der Strecke nur vier Wildunfälle und 2010 14 (Höchststand). (wim)