Kreis Germersheim Zur Sache: Glasfaser statt Kupfer

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Das Rückgrat des Internets ist ein weltweit verzweigtes Netz moderner Glasfaserverbindungen. Glasfaser ist laut Fachleuten den früher häufig benutzten Kupferleitungen weit überlegen. Viele abgelegene Regionen Deutschlands, die so sogenannten „weißen Flecken“, sind aber noch nicht ausreichend damit ausgestattet. Ein häufiges Problem ist auch die „letzte Meile“ ins Haus des Kunden. Selbst wenn drumherum schon Glasfaserleitungen liegen, besteht sie meist aus der Kupferleitung der Deutschen Telekom. Diese Kupferleitung sei wie ein Flaschenhals, an dem der schnelle Datenfluss stocke. Viele Experten setzen deshalb auf eine Glasfaserleitung bis ins Haus (FTTB, Fibre to the Building), wie sie die Firma RMT jetzt anbietet und mit der sich enorme Datenflüsse erzielen ließen. Jede angeschlossene Wohnung soll mit vier Glasfasern ausgestattet wer-den, so RMT-Chef Rolf Tresch. Pro Faser ließen sich pro Sekunde 73,7 Terabit übertragen. Derzeit bietet Treschs Firma Lyte Bandbreiten von bis zu 150 Megabit an. Der Bedarf für mehr sei noch nicht da, erklärt er.

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