Kreis Germersheim Zur Sache: Flüchtlingskonzept

Mike Schönlaub von der Verbandsgemeindeverwaltung Kandel stellte das Konzept vor und erklärte, dass rund 160 Flüchtlinge in die Verbandsgemeinde Kandel kommen werden. Die meisten seien aus Somalia und Syrien. Im Jahr 2016 wird mit weiteren 140 gerechnet, ein Bedarf für insgesamt 170 Personen sei mindestens angegeben. Derzeit sei auch die Unterbringung in Unterkünften und Wohncontainern geplant, dazu benötigt die Verbandsgemeinde jedoch Flächen. Verhandelt werde bisher mit Steinweiler und Kandel. Die Errichtung dauere aber noch mindestens sechs bis zwölf Monate. Da die Gräfenberghalle in der Verbandsgemeinde die am wenigsten frequentierte Halle sei, wäre sie aus Sicht der Verwaltung die geeignetste zur schnellen Unterbringung. Was in der Halle durch die Unterbringung der Flüchtlinge kaputt geht, dafür stehe die Verbandsgemeinde gerade, sie sei zum Schadensersatz verpflichtet. Die Halle sei für die Verbandsgemeinde nur „ein Tropfen auf den heißen Stein, bei der Anzahl, die wir noch unterbringen müssen“. (arst)