Kreis Germersheim Zur Sache: Die Asylsuchenden in den Verbandsgemeinden und Städten

Natürlich beschäftigt es die Bewohner einer Kommune, wen sie als neuen Nachbarn bekommen. Ein Blick in die Statistiken der Städte und Verbandsgemeinden zeigt Details, zum Beispiel, dass auch viele Flüchtlinge aus Armenien oder dem Iran im Landkreis leben. Die Stadt Germersheim meldet 159 Asylsuchende, davon 106 Jungen oder Männer sowie 53 Mädchen oder Frauen. 41 Kinder sind unter 14 Jahre alt, es gibt zwei Senioren über 66. Den Großteil machen die 19- bis 40-Jährigen aus (56 Prozent). Die Herkunftsländer sind Afghanistan (46), Pakistan (25), Somalia (19), Iran (13), Armenien (9) und Georgien (8). In der Verbandsgemeinde Hagenbach sind derzeit 132 Asylbewerber gemeldet, davon sind 82 männlich und 50 weiblich. Über die Hälfte von ihnen ist zwischen 18 und 40 Jahre alt. Die Herkunftsländer sind vor allem Syrien (38), Afghanistan (27) und Somalia (21), sowie Iran und Albanien (jeweils 8). Derzeit halten sich 143 Asylsuchende in der Verbandsgemeinde Jockgrim auf. Davon sind 79 Männer, 29 Frauen und 42 Kinder und Jugendliche. Die meisten stammen aus Afghanistan (34), gefolgt von Armenien (16), Eritrea und Georgien (jeweils 13), Albanien (12) sowie Syrien (11) und dem Kosovo (6). 87 Asylbewerber zählt die Verbandsgemeinde Kandel. Wie in den anderen Gemeinden sind auch hier mehr Männer als Frauen untergebracht. 62 männlichen Asylbewerbern stehen 25 weibliche gegenüber. Der größte Teil dieser Menschen, 66, sind unter 30 Jahre alt, 22 sind sogar jünger als 18. Die meisten der Kandeler Asylbewerber kommen aus Afghanistan (23) gefolgt von Somalia (15), Pakistan (8), Serbien und Iran (je 6), Mazedonien, Kosovo, Aserbaidschan und Ägypten (je 5), Syrien, Albanien (je 4), Armenien (1)). In der Verbandsgemeinde Lingenfeld leben 123 Asylbewerber, davon sind 100 männlich und 23 weiblich. Es gibt zum Beispiel acht Einjährige, aber auch eine 78-jährige Person. Hier stammen die Asylsuchenden vor allem aus Armenien (28), Syrien (21), Afghanistan (20) und Pakistan (12). Die Verbandsgemeinde Rülzheim meldet 99 Asylsuchende, von denen 21 weiblich und 78 männlich sind. Darunter sind 31 Kinder und Jugendliche bis zu 17 Jahren. Die meisten von ihnen kommen aus Afghanistan (37) und Armenien (10), sowie Serbien (8) und Syrien, dem Kosovo und Somalia (jeweils 7). In der Stadt Wörth leben derzeit 175 Asylbewerber, die wenige Monate bis 60 Jahre, durchschnittlich 21,8 Jahre alt sind. Der Frauen- und Männeranteil ist recht ausgeglichen. Die Herkunftsländer reichen von Ägypten über Afghanistan und den Iran bis zu Syrien, Somalia, Tschetschenien, Vietnam und Zentralafrika. In der Verbandsgemeinde Bellheim leben der Verwaltung zufolge rund 110 Asylbewerber. Es sind etwa 70 Prozent Männer. Die Altersspanne reicht von 0 bis 70 Jahre. Die meisten Flüchtlinge kommen aus Syrien, Eritrea und Afghanistan. Seit Kurzem kommen viele aus Somalia. |tnc