Wörth Zugausfälle: Absuchen der Bahnstrecke ohne Ergebnis

Ersatzverkehr am Haltepunkt Maximiliansau-West.
Ersatzverkehr am Haltepunkt Maximiliansau-West.

Nachdem der Lokführer eines Zuges Aufprallgeräusche gehört hatte, wurde am Freitagabend gegen 21.15 Uhr die Bahnstrecke zwischen Wörth und Karlsruhe in beiden Richtungen gesperrt. Einsatzkräfte suchten den Bahndamm im Bereich Maximiliansau ab, konnten jedoch keine Hinweise auf einen Unfall finden. Nach Rücksprache mit dem Notfallmanager der Deutschen Bahn konnten die Feuerwehren aus Wörth und Maximiliansau ihren Einsatz gegen 22 Uhr beendet. Die Strecke wurde anschließend wieder freigegeben. Laut Albtalverkehrsgesellschaft und Deutscher Bahn wurde ein Schienenersatzverkehr mit Bussen organisiert.

Gemeldet wurde der Vorfall im Bereich Maximiliansau-Eisenbahnstraße, der ersten Haltestelle auf rheinland-pfälzischer Seite nach der Rheinbrücke, beziehungsweise der letzten vor dem Karlsruher Stadtgebiet. Die Gleise verlaufen in Maximiliansau auf einem Bahndamm und überqueren mehrere Straßen. An der Eisenbahnstraße halten Stadtbahnen der AVG-Linien S5 und S51/S52 nach Bedarf; Züge der Deutschen Bahn fahren durch bis Maximiliansau West oder Wörth Bahnhof. In der Vergangenheit kam es bereits zu Sperrungen, weil Menschen hier über die Gleise zum anderen Bahnsteig wechselten, anstatt die etwas weitläufigere Unterführung zu nutzen, oder gar auf den Schienen auf die Brücke über den Rhein marschierten. Die Strecke ist stark befahren. Neben Stadt- und Schnellbahnen und Regionalzügen werden die Gleise auch von Güterzügen genutzt.

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