Büchelberg Ziel ist ein betreutes Wohnen für Senioren

Ziel ist, dass Menschen möglichst lange selbstbestimmt in Büchelberg wohnen können.
Ziel ist, dass Menschen möglichst lange selbstbestimmt in Büchelberg wohnen können.

Tagespflege und betreutes Wohnen im Ortsbezirk anzubieten, das ist ein erklärtes Anliegen des Ortsbeirates von Büchelberg. Und nicht nur von diesem Gremium, ganz bestimmt auch von vielen Menschen, die in ihrer vertrauten Umgebung auch im Alter verbleiben wollen.

Nach den Ergebnissen der Dorfmoderation, die diesen Wunsch untermauerte, hatten Tobias Simon von der Stadtverwaltung Wörth und Christian Scheiba, der Pflegedienstleiter der Ökumenischen Sozialstation letztes Jahr ein Konzept für Büchelberg erarbeitet. In der Sitzung des Ortsbeirates im Oktober war man auseinander gegangen mit der Bitte, sich mit diesem Konzept zu befassen, Fragen zu klären und um eigene Ideen zu ergänzen.

Grundstücke gekauft

Dies habe man getan, sagt Ortsvorsteherin Stefanie Gerstner (CDU), und alle Fragen seien durch Abteilungsleiter Simon von der Verwaltung bestens beantwortet worden. Mittwochabend nun, soll bei der Sitzung des Ortsbeirates (19 Uhr, Mehrzweckhalle) das Konzept verabschiedet werden. Denn der Ortsbezirk muss einen Investor finden, der einen Bau für das „Betreute Wohnen“ errichtet. Hierfür hat die Stadt schon 2013 das Areal „Pfarrgarten“ erworben. Beide Grundstücke zusammen haben eine Fläche von 1453 Quadratmetern. Geschaffen werden sollten sieben Seniorenwohnungen im Erdgeschoss. Weitere Wohnungen könnten im Obergeschoss entstehen.

Sozialstation betreut

Die Ökumenische Sozialstation würde die Betreuung der Bewohner übernehmen, gegen eine monatliche Betreuungspauschale. Letztes Jahr nannte Pflegedienstleiter Scheiba eine monatliche Pauschale in Höhe von 240 Euro. Für die Tagespflege könnten, so das Konzept, Räume im Rathaus genutzt werden. Hier wäre also eine rasche Umsetzung möglich. Wenn der Ortsbeirat „grünes Licht“ für die Verwirklichung des Konzeptes geben sollte, dann könnte schon bald ein erster Schritt unternommen werden. Ziel sei es, so hatte es Abteilungsleiter Tobias Simon vergangenen Oktober formuliert, „dass die Menschen möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben in Büchelberg führen können“.

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