Kreis Germersheim Wohnraum bleibt Hauptthema
Wörth. „Das Jahr 2016 wird ein sehr wichtiges und kein leichtes Jahr werden“, ist die Meinung von Roland Heilmann, Ortsvorsteher von Wörth. Wie im vergangenen Jahr wird auch wieder die Unterbringung von weiteren Flüchtlingen ein vorherrschendes Thema sein.
„Die Unterbringung von Flüchtlingen konnte bisher in Häusern, die von der Stadt gekauft oder angemietet wurden, gewährleistet werden, aber es wird noch mehr Wohnraum benötigt“, erklärt Heilmann. In Wörth werde im Frühjahr am Häckselplatz, in der Nähe des TÜV, eine Wohnsiedlung für 40 Menschen errichtet. „Mir ist es ein besonderes Anliegen, die Anwohner rechtzeitig zu informieren und sich ihre Sorgen und Bedenken anzuhören.“ Trotz vieler Vorbehalte zeige eine große Mehrheit der Bürger Solidarität und ist sehr hilfsbereit. „Dafür bin ich sehr dankbar.“ Die Bauarbeiten in der Keltenstraße sind jetzt voll im Gang und die Verdichtung durch die neuen Wohnblocks wird sichtbar. „Es wird wohl einen Kampf um Parkplätze geben“, sagt Heilmann. Denn es falle auch der Parkplatz östlich der Gymnastikhalle weg, auf dem ein Neubau neben der Integrierten Gesamtschule entstehen soll. „Hier müssen weitere Ersatzparkflächen gefunden werden.“ Viele junge Familien würden auf den Startschuss warten, um im Baugebiet Abtswald „Teil C“ den Grundstein für ihr eigenes Haus zu legen. „Dieses Jahr ist es endlich soweit und ich verspreche mir dadurch auch etwas Entspannung auf dem Wohnungsmarkt.“ Außerdem werde man einen neuen Kindergarten bauen, um dem Bedarf an weiteren Kita-Plätzen gerecht zu werden. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass die Erstellung eines Altort-Rahmenplanes den Wohnwert vor allem im alten Ortskern steigert“, sagt Heilmann. „Es wird keine Planungen ohne die rechtzeitige Information und Beteiligung der Anwohner geben.“ Baumaßnahmen müssten vorrangig im Interesse der Bürger erfolgen, sagt der Ortsvorsteher. (kbro)