Kreis Germersheim Wilde Plakatierung passt nicht zum Klimaschutz
Wörth. Die Wörther CDU wird im bevorstehenden Bundestagswahlkampf die Zahl der Plakate im öffentlichen Raum deutlich reduzieren. „Wir werden uns an dem Wettlauf „größer-bunter-immer mehr“ nicht beteiligen“ heißt es in einer von Stadtverbandsvorstand und Fraktion im Stadtrat gemeinsam herausgegebenen Stellungnahme.
Für die Plakatierung gebe es in Wörth eindeutige Regelungen. Die Parteien sollten sich darüber nicht hinwegsetzen. Der Bedeutung der Wahlen für die Demokratie werde in der Stadt mit den Plakatwänden Rechnung getragen. In anderen Orten beschränke sich die Plakatierung darauf. Wenn es über die Plakatwände hinaus noch Bedarf gebe, für örtliche Veranstaltungen zu werben, sehe die Sondernutzungssatzung für die Straßen der Stadt ausreichende Möglichkeiten vor.
Die Regelungen gelte es einzuhalten und nicht zu ignorieren wie bei den Wahlen im Frühjahr. Im Übrigen spreche gerade der Ressourcenverbrauch im Hinblick auf den Klimawandel gegen Plakatierungsexzesse, gleichgültig ob hier mit Hohlkammerplakaten oder in herkömmlicher Weise agiert werde.