Kreis Germersheim „Westwall-Wanderweg mit Info-Punkten neu einrichten“

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Der Erhalt des Westwall-Wanderweg ist gefährdet. Denn es ist unklar, wer die Sicherungs- und Haftungspflichten übernimmt (die Rheinpfalz berichtete). Nun hat der Pfälzerwald-Verein (PWV) Schaidt, der den Weg eingerichtet hat, der Stadt Wörth und der Kreisverwaltung Germersheim einen Lösungsvorschlag für das Problem unterbreitet. Die Stadt Wörth hat große Bedenken, die Haftung zu übernehmen, die Kreisverwaltung hat abgewunken.

Letzteres will der Pfälzerwald-Verein nicht akzeptieren. „Sie Herr Dr. Brechtel haben den historischen Westwallweg Schaidt gewollt und mit uns im Jahr 2004 eingeweiht. Viele Besuchergruppen signalisieren uns immer wieder positive Resonanz. Er sollte ihnen deshalb etwas wert sein“, appelliert der Verein an Landrat Fritz Brechtel (CDU). Auch die Stadt Wörth könne „stolz sein auf den 5. Wanderbahnhof in der Pfalz“. Der Pfälzerwald-Verein habe den Weg angelegt „ohne Träger sein zu wollen“ und werde die Pflege weiter übernehmen. Das sollte der Stadt etwas wert sein, lautet auch hier der Appell. Die Brücken habe der PWV bereits durch Rohre ersetzt, nun schlage er vor, die noch verbleibenden wald-untypischen Gefahren zu beseitigen: Die Info-Schilder und die Bänke. Und zwar sollen die Info-Schilder durch zwei überdachte Info-Punkte am Anfang der beiden Wege ersetzt werden. Wanderer erhalten dort einen Flyer oder können einen QR-Code scannen. Längere, möglicherweise gefährliche Aufenthalte an den Stationen (Bunkern, Sehenswürdigkeiten) seien damit nicht mehr nötig; der Wanderer könne die Informationen quasi im Vorübergehen nachlesen. Die Kosten schätzt der PWV auf 15.000 bis 18.000 Euro, die sich Landkreis und Stadt teilen sollen. Der PWV Schaidt wäre bereit, die Herstellung der Info-Punkte und Flyer zu koordinieren, aber „nur im Auftrag eines versicherten Dritten (Stadt Wörth)“. Zu den Bänken macht der PWV im weiteren keine detaillierten Ausführungen. (lap)

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