Kreis Germersheim Weithin sichtbares Signal

Mit dem Knall von Böllern und Luftballonen ist das „Germersheimer Signal“ zum ersten Europäischen Festungssommer zu hören und se
Mit dem Knall von Böllern und Luftballonen ist das »Germersheimer Signal« zum ersten Europäischen Festungssommer zu hören und sehen.

2. Fachtagung zum Ausbau der Festungskooperation am Oberrhein im Rahmen des ersten europäischen Festungssommers

Drei Salut-Schüsse, die die Brücke des Weißenburger Tores gestern Vormittag erbeben ließen, und in den Himmel steigende blaue Luftballone waren das „Germersheimer Signal“ für eine grenzübergreifende Zusammenarbeit in der Region Oberrhein und gleichzeitig als Teil des ersten Europäischen Festungssommers. Daran nehmen 17 Festungen in neun Ländern Europas teil, wie Dirk Röder, Geschäftsführer des Euopäischen Festungstourismus und -marketing Netzwerks „Forts2 Market“ sagt. Bürgermeister Marcus Schaile wies auf das „bedeutsame Kulturerbe aus über 2000 Jahren Festungsbaugeschichte“ hin, das die Region Oberrhein beiderseits der deutsch-französischen Grenze besitzt. Bereits ein Jahr nach dem Beitritt Germersheims zum Netzwerk und der damit verbundenen Forte Cultura (europäische Kulturroute der Festungen) hat die Stadt ihre Hausaufgaben gemacht, indem sie mit einer eigenen Seite auf der Homepage der „Forte Cultura“ vertreten ist. Auf der Seite gibt es viele Informationen rund um die Festung und deren touristische Nutzung. Eingebettet ist diese nun in ein europaweites Netzwerk. Als erste Stadt hat sie einen Flyer mit den Sehenswürdigkeiten aufgelegt. „Innerhalb von zwei Monaten war die Auflage von 1500 Stück fast vergriffen“, sagte Hartmut Röder, 1. stellvertretender Vorsitzender des Netzwerks. Sein Sohn, Dirk Röder, ergänzte, dass es Ziel ist, dass alle teilnehmenden Mitglieder solch einen Flyer auflegen, die in einem gemeinsamen Ständer präsentiert werden, so dass Kunden überall in den Festungen auf die Informationen der anderen Festungen zugreifen können. Der Austausch und die Zusammenarbeit machen das Netzwerk stark. Frauke Voss-Firnkes, 2. stellvertretende Vorsitzende und Leiterin des Tourismusbüros der Stadt Germersheim, sagte, dass es kommendes Jahr eine weitere Fachtagung in Germersheim geben wird und auch das Projekt der Vernetzung der Festungsanlagen und den historischen Festungslinien vorangebracht werden soll. Bereits dieses Jahr sei ein weiterer Schritt geplant. Zusammen mit dem Projekt Vis-a-Vis wird es am 18. September ein erstes Treffen geben. Die Region und das kulturelle Festungserbe voranbringen will laut Voss-Firnkes und Hartmut Röder auch Bürgermeister Marcus Schaile. Seine Idee sei es, im Pfalzmuseum in Speyer eine Ausstellung zur 2000-jährigen Festungsbaugeschichte am Oberrhein zu machen. Den Referenten zufolge sei das Museum daran interessiert, als anvisierter Termin wurde das Jahr 2022 genannt. Das Projekt der Kulturroute „Forte Cultura“ selbst wird derzeit ebenfalls vorangetrieben. Angestrebt wird eine Zertifizierung, da mit einer zertifizierten Route auf europäischer Ebene die Vermarktung besser gelinge. Sowohl Touristen als auch Reiseveranstalter legten Wert auf Zertifikate. Info Weitere Infos zu Angeboten der Forte Cultura im Internet unter www.forte-cultura.eu. Geschäftsstelle des Europäischen Festungstourismus und -marketing Netzwerks „Forts2Market “: www.forts2market.net. Infos zum Euopäischen Festungssommer unter www.fortress-summer.eu.

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